Györ Rad Bahn Kombi

Unser Rad-Trip nach Ungarn (Györ)  

Gruppentour abgeschlossen am 11. 9. 2016

Diesmal eine Kombination mit Rad und Bahn. Es geht von Carnuntum nach Mosonmagyarovar, Stadtbesichtigung  in Mosonmagyarovar  und danach weiter nach Györ. Am nächsten Tag nehmen wir die Ostbahn nach Bruck an der Leitha. Dann sind es nur noch 13 Kilometer mit dem Rad nach Carnuntum.

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[youtube https://www.youtube.com/watch?v=p3gcz7eveVk]

Sehr schöne Tour. Wir kamen schnell nach Mosonmagyarovar und von dort weiter ging es dann langsamer bis nach Györ. Der kulinarische Abschluß am Abend war die Krönung des Tages. Während am nächsten Morgen die ganze Gruppe  den Bahnhof suchte konnte es einer nicht lassen und radelte wieder retour.

ab_gehts_gyoerUnd, weil alles so schön passte ist es zu einer speed Fahrt gekommen. Nonstop 90 Kilometer mit zweimaliger Trinkpause, danach  war Josef (Pepito) wieder zuhause. Und für die teilweise schlechtere Strecke waren die Werte nicht mal so schlecht.

Als Vorschlag, Power Radler könnten den Trip in einem Tag schaffen. In fünf Stunden hin und mit der Bahn am gleichen Tag retour.

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Unsere Damen in Mosonmagyarovar

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Erste Rast mittags in Mosonmagyarovar

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Györ, am nächsten Morgen wieder startklar

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GPX KML Offline erstellen

Für Rad – Tourenplaner – Wie erstellst du am schnellsten eine Tour

Es gibt im Internet einige Portale die den Dienst der Tourenplanung anbieten. Dabei werden die nötigen *.gpx oder *.kml  Dateien mit der Wegpunktebeschreibung  entweder offline oder online erstellt.  Graphhopper bietet diesen Dienst online an wohingegen BRouter auch in der Lage ist den Dienst auch offline anzubieten. Beide Dienste sind in der Android APP Oruxmaps bereits integriert. Einfacher und schneller geht es aber wenn die entsprechenden WEB-Clients verwendet werden.

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Ist einmal die Tour mit ein paar clicks zusammengestellt kann die GPX od. KML Datei  auf das Smartphone übertragen und verwendet werden. Am besten du probierst das mal unter den Link http://brouter.de/brouter-web/ selbst aus.

Nähere Infos zum Fahrrad Routing findest du auf  http://brouter.de. In Verbindung mit Oruxmaps hier noch ein wertvoller Link http://www.adfc-bergstrasse.de/brouter.htm.

 

 

Ennsradweg

Ennsradweg – Durch die Welt der Berge und des Wassers

Von den Hohen Tauern bis zur Mündung in die Donau erschließt die Enns herrlich abwechslungsreiche Landschaft.

Über den Ennsradweg findet man sehr viel im Netz, hier die zwei wichtigsten Links
http://www.ennsradweg.at/de/home.html
http://www.ennsradweg.com/de

Und hier noch ein paar Broschüren zum durchlesen
http://www.ennsradweg.at/files/bilder/Ennsradweg_2016.pdf
http://www.ennsradweg.com/portal-ennsradweg/pdf/Trekkingbike_Ennsradweg_2006.pdf
http://www.schwaigerhof.at/pdf/ennsradweg.pdf

 

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Es ist vollbracht. Diese herrliche Tour haben wir ohne Probleme im Juli 2016 abgeschlossen. Leider hat uns hier öfter als geplant das Wetter einen Streich gespielt. Eine völlig aus dem Ruder gelaufene Wettervorhersage brachte uns in Verlegenheit. In den ersten drei Tagen wechselte das Wetter beinahe stündlich von Regen zur Sonne. Dementsprechend  kam es  oft zum lästigen Outfit-Wechsel.

Wir starteten die Tour vom offiziellen Startpunkt bei der Brücke in Flachau-Winkel. Wegen dem schlechten Wetter konnten wir nicht wie geplant zur Mündung gelangen. Wie beim Murradweg im Vorjahr war das erste Streckendrittel sehr gut ausgebaut und beschildert. Es war wunderschön durch die Naturbelassenen Täler zu radeln. Durch die starken Regenfälle, eine fast überlaufende Enns, ein Erlebnis der Extraklasse.

Im weiteren verlauf kommt man immer mehr auf Straßenabschnitte. Topographisch notwendig kann das Gesäuse (Nationalpark Gesäuse) nur auf der Gesäuse Straße durchquert werden. Das wilde Wasser  einige Wasserfälle sowie Tunnels die man meistens mit dem Rad umfährt entschädigen die Mühe. Die Enns überwindet innerhalb dieser kurzen Strecke (16 km) ein Gefälle von über 150 Metern. Das wildschäumende, schnell dahinsausende Wildwasser gab diesem hochalpinen Abschnitt seinen Namen.

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Nach dem Gesäuse geht es dann meist auf der Gesäuse Straße weiter bis Altenmarkt bei St. Gallen. Hier gab es dann die Variante über das Reichraminger Hintergebirge oder die Hauptroute weiter auf der Eisenstraße B115. Aufgrund zahlreicher Empfehlungen haben wir uns für die Variante über das Reichraminger Hintergebirge (Radweg R9) entschieden. Damit sind wir bei dem schwierigsten Teil der Strecke angelangt. Es ging steil Bergauf bis zur Mooshöhe und danach langgezogen Bergab auf steinigen Bergweg. Wie sich herausstellte ist dieser Teilabschnitt ein Mountainbike Paradies. Für unsere Räder zwar nicht optimal aber der Nationalpark Kalkalpen und die Trasse der ehemaligen Waldbahn Reichraming durch viele alte Tunnels waren die Mühe wert.

Auszug aus http://760net.heimat.eu/strecken2.html
Waldbahn Reichraming:
Um 1920 wurde die Waldbahn vom Bahnhof Reichraming ins Reichraminger Hintergebirge in Betrieb genommen, befördert wurde vornehmlich Holz, es gab aber auch beschränkt-öffentlichen Persowib0004nenverkehr. War vorerst Pferdetraktion vorgesehen, so musste aufgrund der beachtlichen Fördermenge und der Streckenlänge von 40 km bald die erste Dampflokomotive in Betrieb genommen werden, der bald weitere folgten. Schließlich wurde der Betrieb auf Dieseltraktion umgestellt. 1971 fuhr der letzte Zug, einige Triebfahrzeuge blieben bis heute erhalten. 

Bei Großraming kommt man wieder auf den Ennsradweg (R7). Hier ging es dann problemlos mit einer typischen Schaukel-Tour (rauf,runter) neben der Bahnlinie weiter bis nach Trattenbach. Ab Trattenbach wird die Strecke  merklich flacher. Einmal in Steyr angelangt, die schöne Stadt durchgeradelt und besichtigt, dann hast du das meiste schon hinter dir. Der Rest ist dann nur noch ein zwanzig Kilometer langer guter Radweg auf dem wir nochmal ordentlich reingetreten haben.

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Hier geht’s zum Album

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Die Höhenmeter – Auf 875 Meter rauf

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Radtour nach Mariazell 2016 (Gastbeitrag)

Vom 5. bis 7. August absolvierten heuer meine petronelller Radler freunde ihre jährliche Radtour nach Mariazell. Heuer war ich zum ersten Mal als Gastradler eingeladen, da die Gruppe urlaubsbedingt einen Ausfall zu verzeichnen hatte. Einen besonderen Dank geht an dieser Stelle an Madlen und Gix und ihren Griechenland Urlaub. 🙂

Erster Tag

Nach dem erfolgreichen Europacup Abend am 4. August (SK Rapid – Torpedo Belaz Zhodino 3:0), im wunderschönen neuem Zuhause, ging es Freitagfrüh in Wien Simmering für mich und Lukas los.

Tagwache war um 6:45. Ein besonderer Dank ergeht hierbei an die Wiener MA48 für den täglichen gratis Weckruf mit der pünktlichen Entleerung der Abfallcontainer.  Die ersten 10km wurden auf der Donauinsel absolviert. Um 7:40 trafen wir uns mit den übrigen zwei Mitstreiter (Jimmy und Mo) Höhe Milleniumscity, da diese mit dem Zug aus Petronell anreisten.

IMG_3067Zur viert ging es dann, am Donauradweg Richtung Traismauer, los. Diesmal wurde die rechte Seite der Donau gewählt. Dank einer kleinen Umleitung könnten wir sogar Korneuburg ein bisschen erkunden. Die erste Teilstrecke nach Tulln war von Gegenwind geprägt und die Radtour begann eher anstrengend. Auch das Wetter war nicht besonders, doch es blieb vorerst trocken.

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Unsere erste Rast legten wir nach zirka 45 Kilometer in Tulln im Café Winzig XL ein. Da kamen wir auch zu unserem wohlverdienten Frühstück.

 

Danach ging es Richtung Traismauer weiter. Der Radweg ist durchgehend asphaltiert und sehr gut beschildert. Uns kamen etliche Reisegruppen entgegen. In unsere Richtung waren wir allerdings weitgehend allein auf weiter Flur.

Rund 5 Kilometer vor Herzogenburg schlug das Wetter leider ziemlich ins Negative um. Zuerst begann es leicht zu nieseln doch relativ schnell wurde klar, dass wir in starke Regenschauer kommen werden. Wir beschleunigten unser Tempo und entschlossen uns, in Herzogenburg wetterbedingt einen Stopp in einer Pizzeria einlegen. Nach einigen Diskussionen wurde beschlossen, dass wir es trotz Regen nach Wilhelmsburg schaffen wollen, damit der nächste Tag nicht so anstrengend und weit werden würde.

Von Herzogenburg bis kurz vor St Pölten schien unser Plan aufzugehen, denn es regnete nur mehr leicht und wir schienen das Grobste überstanden zu haben. Dennoch meinte es der Wettergott nicht gut mit uns. Der Regen nahm zu und wir mussten abermals unser Tempo steigern. Kurzfristig suchten wir immer wieder Schutz unter den Brücken in St Pölten, um uns notdürftig vor den Regenschauern zu schützen.

Nach kurzer Diskussion beschlossen wir dennoch, nicht von unserem Ziel Wilhelmsburg zu erreichen, abzuweichen. Es gab noch einen Traubenzucker für jeden und wir radelten tapfer weiter (Danke Jimmy).

Es kam nun auch eine “Jetzt is eh scho Wurscht” Phase, die uns bis nach Wilhelmsburg begleitete.

IMG_3075Die Unterkunftssuche in Wilhelmsburg war zum Glück rasch erledigt und wir kamen beim Gasthaus “Zum Schwarzen Bären“ unter. Völlig durchnässt und KO beendeten wir den ersten Tag mit einem ungefähren Kilometerstand von 110. Am Abend gab es noch ein deftiges Abendessen mit mehreren Gängen und wir ließen den Abend bei einer gemütlichen Partie Wizard ausklingen (Leider endeten beide Partien mit den falschen Gewinnern). An dieser Stelle eine unbedingte Empfehlung für Wizard als einfaches, leicht zu erklärendes und dennoch lustigem Kartenspiel, dass nicht viel Platz im Rucksack wegnimmt (https://www.amazon.de/Amigo-Spiel-Freizeit-6900-Kartenspiel/dp/B00006YYXI).

Zweiter Tag

Frisch gestärkt durch ein kräftiges Frühstück und weitgehend trocken starteten wir in den zweiten Tag. Wettertechnisch hatten wir diesmal mehr Glück. Das Wetter war leicht bewölkt und es blieb den ganzen Tag über trocken. Dementsprechend flott gingen auch die ersten Kilometer von staIMG_3110tten.

Nach zirka 45 Kilometer kam das schwersten Teilstück der gesamten Strecke (bei Gscheid). Hier legten wir eine kurze Pause ein, um nochmals unsere Kräfte zu sammeln. Danach ging es ungefähr 4- 5 km bergauf. Dieses Stück war sehr herausfordernd, aber dennoch schaff bar.  Umso besser das Erfolgserlebnis, als wir oben, völlig durchschwitzt, ankamen. Danach waren es nur noch ein paar schnelle Kilometer bergab zum Alpengasthof Gruber, wo wir zu Mittag einkehrten. Die Kaspresknödel mit Schwarzbrot kann ich nur empfehlen.

 

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Nach dem Mittagessen ging es weiter Richtung Hubertussee. Unser nächstes Etappenziel war die berühmte Wuchtelwirtin.. Das Streckenprofil dorthin war meist flach bis bergab. Bei Ulreichsberg ist übrigens die einzige Stelle am gesamten Traisentalradweg, an dem man sich verfahren hätte können. Hier muss man links abbiegen während es schön bergab geht. Optimal beschildert ist diese Abzweigung nicht gerade. Bei der Wuchtelwirtin wurde die obligatorische Wuchtel (Buchtel) gegessen. Gibt’s da eigentlich einen Unterschied?

 

 

Zwei Kilometer weiter, war auch schon der Hubertussee, in dem sich zwei Hartgesottene von uns „erfrischten” (Wenn man das so nennen kann). Danach war nur noch die letzte Steigung vor Mariazell (Serpentinen) zu bezwingen und wir hatten es geschafft. Unsere Tagesstrecke betrug zirka 72 Kilometer. Unsere Unterkunft in Mariazell war das Hotel „Himmelreich“. 30Eur pro Übernachtung mit Frühstück fanden wir ein ganz faires Angebot.IMG_20160806_160242

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Dritter Tag (Abreise)

Am Sonntag gab es noch eine kleine Sightseeing-Tour und die Heimreise mit der Mariazeller-Bahn und der ÖBB. Ein Tagesticket für das Rad kostete 5Euro + 1x Vollpreis 15  Euro bis nach St Pölten. Am Bahnhof gab es einen kleinen Kiosk, der auch sonntags geöffnet hat. Dort konnten wir uns noch mit einem kühlen Bier für das bevorstehenIMG_20160807_163901de Wiener Derby eindecken. Die Fahrdauer betrug zirka 2 Stunden bis nach St.Pölten. Das Panorama war wirklich sehr schön und man kann die Fahr durchaus genießen, doch die Netzabdeckung (verständlich aufgrund der Berge) ließ leider sehr zu wünschen übrig. Deswegen konnten wir das (erfolgreiche!) 318. Wiener Derby eher schlecht als recht verfolgen.

Der Umstieg in St Pölten war wie üblich, wenn man über die ÖBB plant, stressig. Lediglich 8 Minuten wurden eingeplant um zum richtigen Bahnsteig zu kommen und den richtigen Waggon zu finden. Ich bin zum ersten Mal mit einem Zug gefahren, der einen eigenen Radwaggon hatte. Hat jedenfalls alles bestens funktioniert. Selbst ein Umbuchen (Jimmy und Mo fuhren direkt zum Flughafen weiter) war (halbwegs) problemlos möglich. Meine Reise endete bereits in Wien.

Fazit:

Alles im allem war es eine sehr schöne und auch herausfordernde 2 Tagestour. Die zwei Steigungen, waren sportlich genau richtig (fordernd aber schaff bar). Die Rückfahrt war sehr entspannt und auch die Unterbringungen samt Verpflegung war ausgezeichnet. Das Wetter am ersten Tag hätte ein bisschen besser sein können, aber gerade an diese Touren erinnert mich sich dann. 😉

Ich hoffe wir können diese oder eine andere Tour bald wiederholen.

Der Donau Amazonas Radtrip

Kraftwerk Gabčíkovo

Warum nicht mal eine Radtour durch die ungarisch, slowakische Donau-Auenlandschaft. Für viele zu unrecht unbeachtet geblieben, die neben den österreichischen Nationalpark Donauauen weit grössere Au-Landschaft zwischen den beiden Ländern Ungarn und der Slowakei in der nähe vom Kraftwerk  Gabcikovo gelegen, bot sich uns die Gegend für eine längere Radtour.
Das langgestreckte Au-Gebiet zwischen Cunovo und Gabcikovo wird nicht zu unrecht als der Donau-Amazonas bezeichnet. Die im alten Flussbett verlaufende Grenze zwischen Ungarn und Slowakei kann mittels einer Fähre überquert werden. Allerdings ist im Netz nicht viel über die Fähre zu finden. Hier der einzige Link den ich gefunden habe. Dunaremete, Hungary – Gabcíkovo, Slovakia.

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Hier die genauen Koordinaten
Dunaremete, 9235 Ungarn “47.879954, 17.464772”
Gabčíkovo, Slowakei “47.865545, 17.529196”
Diese U-Boot Fähre hat mich zu einem kleinen YouTube Video inspiriert.
The Forgotten ferry between Dunaremete , Hungary – Gabcíkovo , Slovakia

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Hier ein paar Bilder von der Fähre
Es ist schwer etwas über die Fahrzeiten herauszufinden. Die zwei Bilder von Mitte 2016 könnten helfen. Die Fähre fährt nur ein paar mal am Tag. Die 140 Kilometer Radtour musste ich um 7:00 Uhr früh starten damit ich die Fähre um 12:30 Uhr erreichte.
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Über die historische Entwicklung der Gegend und das Mammutprojekt “Kraftwerk Gabcikovo” mit der Verlegung des Donaulaufes hier noch wichtige Links.