Drauradweg mit Wetterpoker

Tag 1

Von Dobbiaco – Toblach nach Lienz (48 km)
Die Anreise mit der Bahn bis Innichen klappte wunderbar, jedoch ist der eigentliche Start des Drauradweges ein paar Kilometer weiter in Toblach. Was so viel heißt mit der Bahn weiter oder mit dem Rad dorthin. Nachdem die Höhenmeter  quasi zu vernachlässigen waren, habe ich mich für das Rad entschieden.  Die Drauquelle lag ideal am Weg, deshalb noch ein Fotoshooting mit Fritz u. Irmgard. Bis nach Toblach wollten die beiden nicht deshalb ergab sich automatisch ein Vorsprung von ca. 8 km. Erst nach 25 Kilometer waren wir nach diversen Kommunikationsschwierigkeiten mit dem Handy wieder beisammen. Gemeinsam ging es dann bei leichtem Gegenwind auf herrlichen Radwegen sowie schönem sonnigen Wetter, immer neben der Drau bis kurz vor Lienz zur ersten Unterkunft (Braugasthof Falkenstein). 

Tag 2

Von Lienz bis Spittal an der Drau (80 km).
Nach einem sehr guten Frühstück fuhren wir um 9:15h ab. Zuerst auf guten Radwegen aber dann kam doch noch ein kilometerlanger Schotterweg. Auf diesem Teilabschnitt hatten wir die Drau nicht immer neben uns. In Dellach im Drautal vergönnten wir uns einen Kaffee und am Nachmittag in Lind bekommen wir eine Gulaschsuppe, denn der Hunger hatte sich schon bemerkbar gemacht. Auf den letzten Kilometern ist die Fahrbahn doch noch besser geworden, es ging auf Wirtschaftswegen zur Pension Hübner in Spittal an der Drau. Die angekündigte Wetterverschlechterung mit kühlerem Wetter, bei tief hängenden Nebelschwaden begleiten uns den ganzen Tag. Wir waren froh,  dass die Tagestour trocken  beendet werden konnte.

Tag 3

Von Spittal an an der Drau bis nach Rosegg (59 km).
Die Strecke verläuft auf abwechslungsreichen Wegen, zeitweise kommt sogar die Sonne durch. In der Nähe von Feistritz entdeckten wir einen Mostheurigen, dort machten wir eine längere Pause , verkosten den Hausmeistertrunk mit frischem warmen Marillenkuchen , sehr lecker und gemütlich in der Jausenstation Wallner – Uhle). Bis Villach ging es bei gutem Radbedingungen weiter. Dort wollten wir den Brauhof besuchen, jedoch wegen einer Harley Davidson Veranstaltung mussten wir mit einer Konditorei vorlieb nehmen. Bei dem Trubel konnten wir nur noch einen freien Tisch im Innenbereich ergattern, was sich letztendlich als Segen herausstellte, denn aus heiteren Himmel fängt es zu Schütten an. Wir warten ab und radeln noch ein paar Kilometer bei Sonnenschein, jedoch mit zunehmender Bewölkung erwischt uns die zweite Regenphase voll auf den letzten Kilometern. Platschnass kommen wir in Rosegg (Roseggerhof) an und werden freundlicherweise sofort mit einem besonderen Service ( = Regenkleidung zum Trocknen wurde in den Wäschekorb eingesammelt und abgegeben) unterstützt.

Tag 4

Von Rosegg nach Ferlach (35 km)
Wegen Schlechtwetter werden wir heute eine kürzere Strecke absolvieren. Morgens nehmen wir uns Zeit und warten auf Johann, unseren Radkumpel aus Höflein der terminlich erst jetzt dazustößt. Wir bedanken uns für die trockenen Sachen beim Gastgeber und da ist auch schon Johann, er hat bereits 14 km in den Beinen. Dann geht’s bis Ferlach. Die Wege sind mal besser mal schlechter, aber wir sind glücklich, das es nicht regnet. Landschaftlich eine Augenweide wobei wir einige Brücken überquerten. Im Gasthof Plasch kamen wir bereits am frühen Nachmittag an, unsere Räder konnten wir in der Kegelbahn deponieren. Genug Zeit um das schlechte Wetter in den Innenräumen abzuwarten, die Zeit verbringen wir mit Johanns neuer Navi App “Oruxmaps” sowie viel Essen und trinken …

Tag 5

Von Ferlach bis Ruden (58 km)
Ein Tag mit vielen ” Hoppalas ” es  beginnt gleich morgens….Irmgard kommt auf die Idee,  Proviant einzukaufen, also radeln wir zu dritt ein paar Kilometer zu einem Bäcker und kaufen Brot ein, hausgemachte Würstel, dünn aufgeschnitten gab es aus eigener Erzeugung im Hotel. Ja wir brauchen aber noch Essiggurken, ein kundiger Passant schickt uns zu einer kilometerweit entfernten Hofer Filiale, obwohl um die Ecke sowieso ein Greißler offen hatte. Wieder zurück hat Fritz ein Problem mit seinem Polar Brustgurt, Batterie/ Knopfzelle leer. Wir haben Ersatzzellen 2032er mit, aber leider keine 2025er. Johann opfert sich für eine zweite Einkaufstour, kauft richtige Knopfzellen, Brustgurt geht wieder. 
Nach 30 km wollten wir eine Pause machen, leider hatte das einzig mögliche Gasthaus heute geschlossen. Es blieb uns nur die Möglichkeit auf einer maroden Bank ein Picknick zu machen. Erst bei der Abfahrt ist uns aufgefallen das wir einen idealen Picknickplatz mit Wasserquelle nur 50 m weiter übersehen haben. 
Ein paar Kilometer auf der Höhe Völkermarkt taucht plötzlich die Hafenrast Schreiber auf wo wir endlich für ein kaltes Bier einkehren. Fritz möchte auch noch Verpflegung für den Fernsehabend wobei wieder ein Gast den kürzesten Weg ins Zentrum weist. Die daraus folgenden Höhenmeter werden wir wohl alle nie vergessen.
Zu guter Letzt stellen wir noch fest, das neben unserer Unterkunft in Ruden ein Adeg-Markt uns ohne Höhenmeter bestens versorgt hätte. 
Der Radweg bis Ruden verlief in einer herrlichen Landschaft. Wir überquerten sehr viele Brücken, immer wieder der Blick in das tiefe Tal, viel Schweiß für ein einzigartiges Raderlebnis. 
Unterkunft: Gasthaus Trappitsch

Tag 6

Von Ruden nach Radlje (55 km)
Heute überschreiten wir die Grenze zu Slowenien. Die Jauntalbrücke sowie die Hängebrücke Santa Lucia, sind sehenswert und einzigartig, es ist angebracht das Rad rüber zu schieben. Viele weitere Brücken sind am Weg, eine grüne bergige Naturlandschaft begleitet uns. Kaum zu glauben, dass ein Flussradweg so bergig sein kann. Bei Lavamünd versorgen wir uns noch mit Proviant, leider kommt eine beworbene Floßfahrt nicht zustande, scheint doch nur ein Eventfloß zu sein. Wir begnügen uns mit einem Picknick an der Floßanlegestelle. Diesmal ist auch noch das kühle Bier mit dabei. Lange Steigungen mit langen Abfahrten auf verkehrsarmen Nebenstraßen begleiten uns den ganzen Tag. Unterkünfte gibt es hier nicht viele, gut dass wir das Hostel in Radlje vorgebucht haben.

Tag 7

Von Radlje bis Maribor (53 km)
Wir werden gleich mehrmals vorgewarnt, die Höhenmeter sollen noch mehr werden. Eine große Warngrafik weist auf eine Erleichterung hin – es gibt eine Bahnfahrt zwischen Podvelko und Fala. Eine Entscheidung ist gefragt, Bahn oder Rad? Alle entscheiden sich für das Rad, glücklicherweise waren die Fahrzeiten auch nicht gerade günstig. Es folgen wieder schwere Steigungen mit sehr langen rasanten Abfahrten. Wir haben es geschafft, wir alle waren froh die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Eine Kneipe konnten wir auch noch am Weg finden, wo das kühle Blonde besonders gut war. Danach weiter Richtung Maribor. Kurz davor kommt es noch zu Ungereimtheiten meiner vorgegebenen Route. Ein kurzes Stück neu und ein fehlender Weg führt in die Irre. Noch dazu der schlechteste Radweg bei der Einfahrt nach Maribor. Fritz übernimmt eine sehr informative Stadtbesichtigung per Rad und ein gutes Abendessen gönnen wir uns auch noch.

Conclusio

Alles in allem eine wunderbare Tour. Trotz diverser Probleme konnten wir den Drauradweg erfolgreich abschließen. Fritz bekam Probleme mit seinem Knie, mein Zahn schmerzte, meine Umwerferschaltung streikte auch mehrmals. Das Wetter war auch nicht immer optimal, wieder einmal fehlende Wegpunkte und Routen – Informationen.
Das der Drauradweg so bergig sein kann, hat mich überrascht. Das Ambiente einer solchen hügeligen Landschaft ist natürlich auch einzigartig. Die vielen Brücken und der Blick in das Tal eine Augenweide. Es war anstrengend und erholsam zugleich, ein Weg der sich gegenüber anderer Flussradwege abgrenzt.

Jakobsweg mit dem Fahrrad

Im Jahr 2018 habe ich zum ersten mal erfahren, das Sepp von Österreich (Andau Burgenland) den Jakobsweg per Rad bis nach Santiago de Compostela  abfahren möchte (war schon immer ein sehnlicher Wunsch den er sich erfüllen wollte). 

Im Mai 2018 war es dann soweit und er begann seine Reise die er aber nach ca. 600 Kilometer in Schaffhausen wegen diversen technischen Problemen abbrechen musste. 

Neuer Start zu Zweit mit viel Ehrgeiz

Nun wollen wir das zu Zweit mit besserer Vorbereitung und Ausrüstung nochmals in Angriff nehmen.

Viele Fragen tauchen auf …

Warum so eine beschwerliche Tour ?
Werden wir es schaffen ?
Wie und wo nächtigen wir ?
Können wir uns verständigen ?
Wie kommen wir wieder nach Hause ?
Wie lange wird es dauern ?
Schaffen wir die Strapazen (Höhenmeter) ?

Es sind alles Fragen die zur Zeit nicht beantwortet werden können. Wir wissen nur dass es eine lange beschwerliche Tour sein wird, wo wir nicht wissen können was der nächste Tag für Überraschungen bereitet.

Um die Radinfrastruktur und das Ambiente der europäischen Radrouten EuroVelo3 (EV3) und EuroVelo6 (EV6) ausnützen zu können, nehmen wir freiwillig eine längere Route in Kauf, wollen aber erst vom Bodensee (Bregenz) aus starten. Die Strecke bis nach Bregenz haben wir beide bereits hinter uns.

Wenn jemand unsere geplante Route genauer betrachten möchte, könnte hier noch der Jakobspfad Link hilfreich sein.  Link leider ohne Gewähr und befristet  wegen Serverumstellung. Sollte es klappen dann viel Vergnügen beim betrachten.

Jakobspfad

Jakobspfad (ein weiterer Link auf GoogleMaps)

Weiters können wir noch nicht abschätzen ob wir nach Santiago de Compostela auch noch Kap Finisterre besuchen. Das wären noch ein paar Kilometer mehr bis zum Atlantik was gerne bei den Pilgern als Draufgabe gemacht wird.

GPX Welt in Bewegung

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Rad und Welt in Bewegung

Zwei Tagestour nach Wr. Neustadt

Wir haben unsere Tour zur NÖ-Landesausstellung 2019 in Wr. Neustadt unter dem Motto “Welt in Bewegung” am 2.8.2019 abgeschlossen.

Anders als geplant starten wir in Schwechat. Der extra für die Landesausstellung erneuerte Thermenradweg brachte uns bis Wr. Neusadt. Wie geplant nach 60 Kilometer am frühen Nachmittag angekommen, noch genug Zeit um die Landesaustellung auf den zwei Standorten “Kasematten” und “St. Peter an der Speer” zu besuchen.

Eine gute erschwingliche Unterkunft fanden wir in den “WinRooms“. Zwar etwas abseits dem Stadtzentrum aber mit dem Rad gut erreichbar und auch ein sehr nettes Personal.

Am zweiten Tag verblieb uns genug Zeit für die geplanten 85 Kilometer bis Petronell. Der kurz vor der Abfahrt eingesetzte Nieselregen dauerte nur eine Stunde, danach radelten wir entlang der Traisen bei sehr schönen Radlwetter bis nach Mannswörth. Ein Besuch in den Kaminstuben (Mittagsrast) und danach weiter über den Flughafen bis Fischamend.

Ab Fischamend kam es dann doch noch zum Alptraum. Durch die Umbauarbeiten auf dem Autobahnzubringer A4 gibt es zwischen Fischamend und Maria Ellend quasi keinen Radweg, das Umleitungsschild zeigte uns auf dem Plan nur über die B9 . Am Freitag nachmittag unmöglich dort zu radeln, wir versuchten die Baustelle zu durchqueren, da nicht mehr gearbeitet wurde gelang das gut. Zwischen Baumaschinen , Gerüst und etlichen Sandhaufen ging es weiter bis zur Anschlussstelle nach Maria Ellend. Dort machten wir dann eine kurze Pause beim “Imbissstand”, danach radelten wir gemütlich bis Petronell.

Conclusio

Zwei schöne Radtage. Sehr guter Thermenradweg bis nach Wr. Neustadt und der Rückweg an der Triesting auf den “EuroVelo 9a” war fast noch schöner. Gastro – Betriebe am Weg sind nur vereinzelt zu finden.

Ab Manswörth Richtung Osten zu radeln überrascht immer wieder negativ.

GPX Arlberg-Krems

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Rad in Bewegung

Zur NÖ Landesaausstellung 2019

https://www.noe-landesausstellung.at/de

Diesmal wollen wir mit der Bahn von Petronell nach Wien (Zentralfriedhof) fahren und von dort nehmen wir den Thermenradweg Richtung Wr. Neustadt. Im Zuge der NÖ-Landesausstellung 2019 wurde dieser Radweg um 3 Millionen Euro neu gestaltet (Quelle NÖN). Gegen mittag werden wir in Wr. Neustadt eintreffen, somit bleibt am Nachmittag genug Zeit für die Landesausstellung samt den Kooperationspartnern:
z.B.: THERESIANISCHE MILITÄRAKADEMIE……..

Eine Nacht bleiben wir in Wr. Neustadt. Am kommenden Tag treten wir die gemütliche Heimreise an. Dabei nehmen wir eine etwas andere Route, den EuroVelo 9a. Wer die 86 Kilometer bis Petronell nicht schafft kann mit der Bahn abkürzen.

Mythos Neusiedlersee

Alle Jahre wieder

Es ist wieder einmal soweit. Eine Seerundfahrt ohne Abstriche. Obwohl nicht gerade neu, lockt der klassische B10 Rundweg immer wieder von neuem. Sechs Radler sind bereits dabei und vielleicht werden es noch mehr.

Wir starten am 10.8.2019 um 9:00h am Bahnhof Neusiedl/See

GPX Erlebnisreiche zwei Nächte in Ungarn

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Erlebnisreiche zwei Nächte in Ungarn

Tag 1

Wir nahmen den kürzesten Weg von Carnuntum nach Neusiedl/See, erste kurze Pause gab es in Jois. In der “Zwei Rad Insel” bei Donnerskirchen hat uns die mexikanische Bohnensuppe gut gestärkt . Nach Schützen am Gebirge war der Weg für mich auch neu, wir radelten meist auf Straße , auf guten Waldwegen, sowie durch Siedlungsgebiete sehr abwechslungsreich direkt nach Sopron. Sehr positiv überrascht hat uns das Hotel Pannonia, hier haben wir wirklich ein Schnäppchen gefunden. Mit den Bummelzug lernen wir Sopron kennen und der nette Lokführer empfiehlt uns ein ausgezeichnetes Restaurant zum Abendessen.

Tag 2

Hotel Minerva

Von Sopron nach Mosonmagyarova:
Sopron liegt in einer Senke, daher müssen wir vorerst einen kleinen Hügel überwinden. Danach ging es mit einem 40 kmh Raser kilometerweit bergab bis nach Balf. Sehr schnell  sind wir wieder auf dem Neusiedlersee Rundweg B10, der bringt uns bis Fertöd wo wir unsere erste Rast einlegen. Ein heftiger Wind setzt ein, in Pamhagen kommen wir über die Grenze nach Österreich. Wir radeln auf guten burgenländischen Radwegen, jedoch versaut uns der immer stärker werdende Wind den gut begonnenen Radtag. Endlich in Tadten angelangt kommen wir zum ersehnten Mittagessen im Restaurant Fritz Zwickl. Kurzerhand entschließen wir uns für eine Weinverkostung in Andau bei der Firma Scheiblhofer. Beeindruckend……., die ganze Bestellung holen wir kommende Woche per Auto ab. Von Andau über die Grenze bis nach Mosonmagyarova  wird die Strecke dann zur Herausforderung. Ein  neuer Radweg führt uns beschildert in ein Fabriksgelände wo er abrupt endet und nicht mehr weitergeht. Also zurück zur Bundesstraße, dort begleitet und plagt uns 6 KM ein starker Schwerverkehr , viele Autos, der  Wind weht heftig . Wir fahren endlich ab und kommen auf einer Nebenstraße mit Schlaglöchern , kein Bankett, endlich, geschafft, in der Unterkunft “Hotel Minerva” an.  Unserer Reservierung dort war unauffindbar, erst nach Vorweisung unserer  Bestätigung lässt sich die Rezeptionistin überzeugen. Innenstadtbesichtigung gab es keine mehr , das Abendessen im Restaurant war mehr als üppig, da vergönnten wir uns noch eine zweite Flasche Wein und belohnten uns für einen anstrengenden Radtag mit teils heftigen Windböen die uns bis in den Abend begleiteten.

Tag 3

Von Mosonmagyarova über Bratislava nach Carnuntum:
Der Wind hat nachgelassen und wird erst wieder im Laufe des Tages heftiger. Wir sind wieder auf einem sehr guten Radweg Richtung Cunovo unterwegs wo wir mittels Cyclokompa die Donau überqueren wollen. Nachdem wir gut in der Zeit lagen, geht sich auch noch eine kurze Radlerbier- Einkehr, kurz vor Cunovo aus. Die Anlegestelle zu finden war lustig, man sollte auch nach unten schauen. Die Aktion hat sich gelohnt, es war wirklich eine tolle Überfahrt. Danach ging es eher öde viele Kilometer auf dem Damm weiter. Kurz vor Bratislava auf der Route durch das Industriegebiet einzuradeln, ist immer eine neue Herausforderung. Durch das übliche  Weggewirr gelangen wir über die grüne Brücke zum Gasthaus Leberfinger. Historisch bekanntes Gebäude, die Küche würde ich eher als Touristenstandard bezeichnen. Heimreise nach Hainburg auf bekannten Wegen. Nostalgisch beenden wir die Tour im Gasthof “Zum goldenen Anker” Donaupromenade, Hainburg mit einem Glas Wein und für die Damen wurde es der Eiskaffee.

Conclusio:

Das die Tour doch anstrengender als erwartet wurde, hat uns überrascht. Mit dem heftigen Nordwind haben wir nicht gerechnet. Kulturell und landschaftlich gab es viele Überraschungen. Wir wollten unsere näher gelegene Heimat besser kennenlernen und das ging sehr gut mit dem Rad. Am zweiten Radtag mussten wir zwischen Janossomorja und Mosonmagyarova auf der E65 (86) ein sechs Kilometer langes Schwer-verkehrsreiches Teilstück überwinden. Eine Alternative gab es nicht. Nach Sopron kommt man mit dem Rad auch nur auf Straßen. Die sind aber gut zu beradeln. Ein paar Höhenmeter waren auch zu überwinden. Highlights waren die Stadt Sopron an sich mit Bummelzug, das Pannonia Hotel, Weinverkostung in Andau und die Fähre Cyclokompa in Cunovo. Eine gelungene windige Radtour leider mit ein paar nicht vermeidbaren Straßenkilometer.

Track to Printer

Eigener Atlas aus deinen Track Daten

Sollte es doch einmal notwendig werden von deinem GPX-Track “*.pdf” Seiten zu erstellen ?. Speziell wenn die Route länger ist verschwinden die Details auf nur einen Screenshot sehr schnell. Deine Freunde können dann auch ohne technischer Kenntnisse die geplante Route genauer betrachten .

https://sgelb.github.io/demo/mapline

 

 

Zwei Nächte in Ungarn

Update
Zwei Nächte in Ungarn, mit Fähre über die Donau in der Slowakei

Leider müssen wir unsere ursprüngliche Tourplanung abändern.

Planung für 2019  – Termin nach passendem Wetter

Zeit bis zum Start:
[fergcorp_cdt_single date=”30 Aug 2019, 9:00:00″]

Diesmal weniger Kilometer jedoch Rad technisch noch unbekannte Orte und Wege mit kleinen Steigungen

Tag 1 bis nach Sopron (Ödenburg) ca 70 Kilometer

In  Sopron  wollen wir diesmal etwas mehr Zeit in  der Altstadt  verbringen, daher  radeln wir auf der Westseite des Neusiedlersees und verzichten auf die Fähre Illmitz – Mörbisch.

Tag 2 bis nach Mosonmagyarova  ca 75 Kilometer

Heute  steht  ein Besuch  in  Andau am Programm,  auch die Radwege nach dem Grenzübergang  sind meist unbekannt, sofern  dort überhaupt vorhanden.

Tag 3 Mosonmagyarova – Carnuntum via Bratislava 

Wir wollen versuchen mit der Fähre von  Cunovo  um 11:00  nach Hamuliakovo zu gelangen, diese  Radfähre  Yacht – Cyklokompa wird von uns zum erste Mal benützt. Nach Ankunft in Bratislava stärken wir uns entlang der Donaupromenade und radeln über Wolfsthal zurück .

Untenstehendes ist leider nicht mehr möglich

Die 2013 feierlich in Betrieb genommene Fähre “Kompa Gabcikovo-Dunaremete” wird nur mehr bei Bedarf als Event-Schiff für mindestens 30 Personen verwendet. Der regelmäßige Fährbetrieb wurde eingestellt. Nach meinen Informationen wurde die Fähre zu 85% aus EU Mitteln finanziert und hat ungefähr 3,2 Mil. Euro gekostet. Für Radfahrer, Biker und vereinzelte  Autos war die Fähre die einzige Möglichkeit über das alte Donau – Grenzgebiet (bekannt als Donauamazonas) von Ungarn in die Slowakei zu gelangen. Diese naturbelassene weitläufige Au – Flusslandschaft in eine längere Radtour einzubeziehen ist somit nicht mehr möglich. Hier noch ein paar  Bilder  der bereits historischen Verbindung.

Unsere ursprüngliche Tourenplanung war:

Warum nicht einmal eine zwei Tagesreise in unserer prächtigen See und Au-Landschaft. Es geht durch das Burgenland und über Ungarn  wieder nach Hause.

Zunächst geht es von Petronell über Prellenkirchen Potzneusiedl Parndorf nach Neusiedl/See. Der B10 Radweg bringt uns dann nach Illmitz, von dort nehmen wir die Fähre über den Neusiedlersee nach Mörbisch. Nach Mörbisch verlassen wir wieder den B10 und biegen nach Ödenburg (Sopron) ab wo wir die erste Nacht verbringen.

Am zweiten Radtag geht es  Richtung B10 den wir wieder bei Balf erreichen. Die ungarische Seite vom Neusiedlersee Umrundungsradweg B10 benützen wir um über Fertöd nach Pamhaben zu gelangen. Dort verlassen wir wieder den B10 und nehmen den Weg Wallern Tadten Andau über die Grenze bis nach Mosonmagyarova. Von Dort ist es nicht mehr weit nach Lipot wo wir die zweite Nacht verbringen.

Morgens am dritten Radtag haben wir nicht weit nach Dunaremete. Mit der Donaufähre Dunaremete-Bös gelangen wir in die Slovakei. Diese Fähre ist was ganz besonderes, mit EU-mitteln errichtet verbleibt  anscheinend die Verpflichtung wenigstens  ein mal am Tag zu fahren.  Unbedingt vorher nachfragen ob der Fährbetrieb aufrecht ist.

Möglicherweise unter diesen Links:
http://www.lipot.hu/dok/egyeb/lipot_kompmenetrend.pdf
https://orchideahotel.hu/de/programme/dunai-setahajozas
http://www.lipot.hu/index.asp?i=program_reszletek&id=34

Nach Überquerung der Donau (Donauamazonas) geht es an der linken Dammseite bis nach Cunovo. Über Rusovce, Jarovce, Pama, und Prellenkirchen kommen wir wieder nach Hause.

Links:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sopron

Wien-Südmähren-Carnuntum Trip

Radtour, 20.6.2019 Wien-Floridsdorf nach Laa a.d.Thaya, ca. 92 km, 700 Höhenmeter

1.Tag unserer neuen Radtour Wien-Laa-Lednice-Valtice—Petronell.

Christoph und Josef kommen nach Floridsdorf, ich fahre von Liesing quer durch Wien auch zum Bahnhof Floridsdorf. Wegen laut Wetterbericht bevorstehender Gewitter wird sich Irmgard im Laufe des Tages entscheiden, mit dem Auto nachzukommen. Wie sich zeigen sollte, eine gute Entscheidung für die Gruppe aus Gründen der Bequemlichkeit. Die angesagten Unwetter kamen auf unsrer Strecke diesmal erfreulicherweise nicht.

Am Feiertag morgens durch Wien zu fahren mit dem Rad hat wirklich seinen Reiz. Es ist ruhig, man kommt gut voran, und am Ring ist man am Radweg alleine (!) unterwegs. Nach knapp einer Stunde treffe ich in Floridsdorf ein und wir starten. Die Strecke ist gut zu befahren, nur einige rote Ampeln, an denen wir vorschriftsmäßig halten, verzögern unsere Fahrt. Für einen Besuch der Stammersdorfer Heurigen ist es noch zu früh. Bald sind wir auf der 2003 entstandenen Bahntrasse der ehemaligen Landesbahn Stammersdorf unterwegs. Wir überqueren die S1 und kommen bald nach Eibesbrunn, Oberndorf und schließlich Wolkersdorf.Jetzt geht es schon im Grünen dahin und wir treffen auch schon einige Ausflügler, manche mit Kinder.

Wir radeln durch das Kreuttal, und schön langsam kommt auch der Kreislauf in Schwung und es kommen anstrengende Höhenmeter; neben den Windrädern, die heute mangels Wind fast stillstehen. Vor allem die Strecke zwischen Oberkreuzstetten und Herrnleis und der Weg nach Garmanns Richtung Asparn an der Zaya sind fordernd. In die Ortschaft Asparn geht es schließlich schön bergab und beim Friedhof kommt mein Bruder Franz zur Gruppe dazu und wir genießen zusammen eine Stärkung im Wirtshaus. Gestärkt gehen wir die kommenden Höhenmeter Richtung Altmanns und Hagenberg an. Von Loosdorf aus rollen wir dann auf einem gemütlichen Feldweg mit einem kleinen Teilstück auf Schotter parallel zur Strasse nach Laa. Wir treffen vor Bezug des Quartiers Schließelberger (sehr nett, zu empfehlen! Es gibt Obst aus dem Garten zum Frühstück!) auf eine kühlende Stärkung mit Eiskaffee beim Stoiber. Am Abend kommt es noch zu einem netten und spontanen Familientreffen im Waldgasthaus Lindenhof dank Irmgard mit Autounterstützung.

https://www.stammersdorf.at/stammersdorf-wp/?p=231

https://www.weinviertel.at/a-kreuttal-radroute

http://www.radfahren-landesbezirk-sudmahren.com/tourentipps#directLink=1&e=-601658,-1201297,2&m=all&crl=false&eul=true&c=&op=true&rt=false&d=0&sq=0&ds=2&pd=0&tr=0

http://www.konditorei-stoiber.at/

http://www.zimmer-laa.at/

21.6.2019, Laa – Valtice, ca. 78 km, 335 Höhenmeter

Nach einem guten Frühstück geht es gleich über die Grenze. Teilweise merkt man noch am holprigen Asphalt die Vorgeschichte, bald biegen wir von der Strasse ab und fahren wieder auf ruhigen Güterwegen entlang. Es gibt große Felder mit Getreide etc., größer als im Weinviertel, sicherlich geschichtlich erklärbar. Bei Drnholec kommen wir zur Dyje und besprechen uns, ob uns der geschlossene Schranken vom Radweg abhalten soll oder nicht. Die ersten Meter zeigen: eine harte Schotterpiste. Josef nimmt den Strassenumweg, der Rest kämpft sich über 4 km über fast unfahrbares, mit scharfkantigen Steinen besetztes Gelände, teilweise schieben wir die Räder, um eine Platten zu vermeiden. Danach (mit einigen Kommunikationsschwierigkeiten) treffen wir aber doch mit Unterstützung von Multitrack Irmgard und Josef wieder. Irmgard ist mit dem Auto vorgefahren und kommt uns entgegen und hat auch einen guten Tipp für das Mittagessen; tat gut, es ist wieder recht warm geworden. Bei Strachotin geht es über eine Brücke über das Wasser. Bald darauf stoppt uns ein Gegenverkehrsbereich, wir müssen auch Rot abwarten, überholen aber darauf einen Kleintraktor mit Anhänger.Schöne Walddurchfahrten machen das Erlebnis vom Vormittag (Schotterweg) vergessen.Wir erreichen Lednice und eventuell Irmgard; erstmals steuern wir ein Cafe an, um uns mit ihr abzustimmen. Eigentlich wollen wir uns abkühle und trinken, aber im Hof des Lokals steht die Luft, es ist sehr schwül und unser Kreislauf sinkt. Da Irmgard inzwischen zum Quartier vorgefahren ist und die Lage checkt, brechen wir auch bald wieder auf. Ein Kurzbesuch des Schlosses (mit Schieben des Rades), dann fahren wir schon etwas müde weiter zum Quartier. Es liegt außerhalb, sehr modern, Beton und Glas, und die Dusche ist wieder mal höchst nötig.

Abends nützen wir wieder das Auto und essen im Ort im ältesten Restaurant, wir finden nur drinnen einen guten Platz. Wenig später sind alle Plätze besetzt, das gute Essen erklärt auch, warum.

22.6.2019, Valtice-Hohenau (Petronell) ca. 25 km ( ca. 102 km)

Frühstück kommt für jeden einzeln auf kleinen Rollservierwagen auf der Terrasse, es hat abgekühlt, wir tragen Jacken. Kurz nach 8 ( wir dachten schon an Abreise ohne Frühstück- das Wetter war schlecht angesagt und wir wollten eher zeitig los) dann doch ein gutes Frühstück. Danach geht es wieder zurück nach Österreich über Reintal. Sonne ist heute keine zu sehen, wir lassen offen, wo wir die Radtour beenden wollen. Das letzte Teilstück vor Hohenau geht parallel zum Zuggleis auch auf nicht asphaltierter Unterlage, aber besser als gestern. Da die Vorhersage schlecht ist (am Nachmittag angesagte Gewitter) entschließen Gabi und ich uns ziemlich spontan den Zug in Hohenau zu nehmen, den wir auch buchstäblich in letzter Minute erreichen.

Christoph und Josef fahren weiter, die Wettervorhersage mit Gewitter ist nicht eingetroffen. Nach 102 km treffen die beiden nach Befahren des slowakischen Naturschutzgebietes und nur mit einer kleinen Pause in Schlosshof gut angekommen. Gerüchteweise gab es dort ein Bierchen (oder sogar mehrere ?)

https://www.vinarstviobelisk.cz/de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Lednice

http://www.marchthayaauen.at/index.php/component/content/article/14-auf-erkundungstour/auf-erkundungstour/116-march-panorama-radweg.html

Tag 1 von Wien nach Laa an der Thaya

Tag 2 von Laa an der Thaya nach Valtice

Tag 3 von Valtice nach Petronell

Conclusio:

Die Tour haben wir etwas sportlich angelegt. Mit nur zwei Nächtigungen ca. 260 Kilometer radelt man auf historischen Pfaden. Zuerst der Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse (Landesbahn Stammersdorf) und danach kommt ein Mix sehr guter asphaltierter Radwege, Wirtschaftswege mit allerdings auch starker Steigungen im letzten drittel vor Laa. Am zweiten Tag die Stauseen von Nove Mlyny in Südmähren mit dem Landschaftsschutzgebiet Palava. Dann noch das Areal Lednice-Valtice UNESCO Welterbe. Bei Angern an der March benutzten wir noch die Fähre um in das slowakische Naturschutzgebiet zu gelangen. Über die Friedensbrücke in Schlosshof gelangten wir wieder nach Österreich. Die Tour ist sehr empfehlenswert, Kulturbegeisterte Biker sollten aber einen Tag länger einplanen. Die Strecke ist ein Mix von EuroVelo9, EuroVelo13, Greenway mit viel Kultur und Augenschmaus.

GPX Wien Südmähren CZ,SK Trip

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GPX Vom Semmering nach Udine

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Vom Semmering nach Udine – Startup to Istrien

Samstag, 1.6.2019 Semmering-Leoben , ca. 84 km

Anreise zur Istrien Tour mit ÖBB; reservierter Platz belegt ( diesmal Fensterplatz, wäre praktisch gewesen, ohne Aufhängen!), trotzdem genügend Platz gehabt. Gut beschilderte Tour mit R 46 beginnend ). Meiste Zeit naturgemäß schön bergab. Nach ca. 15 km in Mürzzuschlag Wechsel auf Radweg R 5; keine gröberen Steigungen, es geht leicht dahin; die S 6 in unmittelbarer Nähe , wird mehrmals gekreuzt, stört überhaupt nicht, gutes Gefühl,am Rad umweltfreundlich unterwegs zu sein. In Bruck an der Mur dann Wechsel auf R 2. Zwei  auffallende Eigenschaften: je länger man unterwegs ist auf dieser Strecke, umso mehr geht es zwischen Felder und freien Flächen entlang und es begleitet einen oft Wasserläufe ( z.B. Mürz, Mur), ein schöner Anblick. Im angestrebten Ort Oberaich, wo das erste Quartier (wir haben zu zweit nichts reserviert oder vorgebracht) aufgeschlagen werden sollte, findet eine Hochzeit statt. Im Hinblick auf Nachtruhe fahren wir weiter. Im nächsten Versuch in Niklasdorf ist alles ausgebucht (Erzberg Veranstaltung etc. etc.). So fahren wir auf Empfehlung weiter nach Leoben ins  Livingcampus, eine ganz neu bezogene Herberge. Es geht ziemlich modern zu, leider ist bei Ankunft alles gesperrt, es gibt einen Schlüsselsafe und Codes f. Zutritt, leider haben wir keines von beiden. Telefonisch vereinbaren wir den Bezug mit 21 Uhr, da um diese Uhrzeit kehrt der Rezeptionist zurück ,gehen noch essen und schauen uns den Hauptplatz an.Um 21 Uhr bekommen wir ein tolles Zimmer, alles ganz neu, riesengroße Dusche, sehr netter Empfang mit tollem Preis. Frühstück 3 Varianten zur Auswahl….

https://www.fahr-radwege.com/landsteiermark.htm

https://www.livingcampus.at/

Sonntag, 2.6.2019 Leoben-Obdach, ca. 64 km

Die Pächterin im Livingcampus macht uns ein außergewöhnliches Frühstück, es bleibt auch etwas für das obligate Vormittagsfrühstück über. Dann geht es los, Sonntag, wenig los auf Strasse und auf Radweg. Wir fahren bei der Gösser Bier-Zentrale vorbei ( für einen Stop ist es noch zu früh, eindeutig!) , die Sonne meint es heute gut. Wir folgen der Mur und dem  R2 und auch die S36 ist immer in der Nähe. Nach Knittelfeld bei Webern verlassen wir den Radweg, um die revitalisierte Mur zu sehen. Vor Möbersdorf dann stossen wir wieder zum Radweg R2.In Fasching und in Weißkirchen locken nette Gasthöfe, leider kein Platz (Erstkommunionzeit, Feiern etc.) frei.Somit folgen wir weiter dem R26 und kommen über Eppenstein nach Obdach, zu diesem Zeitpunkt extrem hungrig und durstig. Im Gasthof Rösslwirt/Grillitsch gibt es ein erholsames spätes Mittagessen und aufziehende Gewitterwolken. Wir entscheiden uns ein Zimmer zu beziehen, wir bringen die Räder in den Hof, da geht der Regen schon los.


https://hotelmania.net/hotel/obdach/gasthof-grillitsch-rosslwirt/

Montag, 3.6.2019 Obdach – Klopeiner See, ca. 102 km

Wunderschöner Beginn, abwärts durch kühlen Wald, lange Abfahrten. Danach leider auf R10 (?) auf Strasse neben Schwerverkehr, dann wieder Lavamünd Radweg sehr schön neben Wasser und landschaftliche schön (Video). Warmer Tag, bedingt durch Baustelle am Radweg steiler Umweg mit Radschieben angesagt. Danach Weiterfahrt mit Hinweis auf Hängebrücke und gesperrtem Radweg (Radweg aus Holz, furchtbarer Zustand, daher gesperrt, die Hängebrücke Sankt Lucia war offen). Weitere Hinweise auf gesperrten Weg, daher nochmalige Umleitung und insgesamt 104 km nach Klopeiner See. Toller Blick, aber mieses Service im Hotel (Rezeption unbesetzt, danach unaufmerksam, zuwenig Handtücher im Zimmer, der Heizkörper im Bad unansehnlich und nicht in Betrieb lt. Schild!)…wir genießen aber den Seeblick und ein leichtes Abendessen in der Nähe.


https://www.meinbezirk.at/st-veit/c-gesundheit/haengebruecke-stluzia-ueber-der-feistritz_a242081

Dienstag, 4.6.2019 Klopeiner See- Arnoldstein, ca. 102 km

Nach dem besten Frühstück bisher (Buffet mit Yoghurt und Früchten…) verlassen wir den See und fahren los. Am Abend vorher haben wir noch die Quartiere der kommenden beiden Nächten gebucht und so wissen wir also , wohin die Reise geht. Nach einigen Kilometern wollen wir wie vorgesehen über eine Brücke die Drau  ( Mündung Drau/Gurk) überqueren. Aber Überraschung: es ist eine reine Eisenbahnbrücke, für uns ungeeignet und jedenfalls ohne Zugang. Daher Planänderung und den Drautalradweg bis Villach. Zu dem Zeitpunkt wissen wir noch nicht: es wird heiß, ca. 75% des heutigen Tages werden wir auf Schotterpisten unterwegs sein ( drückt den Schnitt und quält edle Körperteile) sowie stundenlang keine menschliche Siedlung zu entdecken. Vom Tag davor lernen wir und fahren gegen 11:30 vom Radweg ab und nach Ferlach hinein auf ein Menü. Das war eine gute Wahl, danach wieder lange Strecken am Schotter neben der Drau. Eine spätere Querung führt uns über die Drau über die AnnaBrücke, Kraftwerk der Hydro Power, hier ist das Rad zu schieben. Unterschiedliche Kilometerangaben der Strecke nach Villach verwirren uns. Eine Erklärung der 7 km Differenz könnte einmal die Angabe ins Zentrum und einmal nur zum Ortsrand sein. Insgesamt sind insgesamt tagsüber mehr Radler unterwegs, teilweise wie wir mit Gepäck, aber auch Tagesausflügler.

Ziemlich geschafft von einer rauhen Strecke, der Hitze und der Länge kommen wir bei einem netten Italiener in Arnoldstein an, Bella Italia, so können wir uns schon einstellen, was uns die nächsten Tage erwartet.

https://www.drauradweg.com/de/etappen/

http://www.bellaitaliaarnoldstein.com/de/

Mittwoch, 5.6.2019 Arnoldstein – Gemona del Friuli, ca. 82 km

Nach einem italienischen Frühstück geht es Richtung Grenze. Es ist einiges bergauf zu bewältigen, aber tadelloses Panorama. Bei unserem letzten Besuch hat es ja geregnet, da haben wir nicht so viel gesehen. Ab Camporosso geht es dann gang gemütlich und oft ohne Tritt bergab, das erhöht den Schnitt schon etwas. In einem kleinem Dorf nehmen wir abseits von der Hauptverkehrsroute einen sehr guten (no na, in Italien!) Cappuccino ein. Dann geht es weiter. Heute gibt es wieder eine Umleitung  ( von Moggia nach Carnia) auf eine schlecht beschilderte, anstrengende Schotterpiste.

(Hier entsteht die Idee beim Rückweg doch den Zug zu nehmen). Mit Glück kommen wir wieder auf ein Asphaltstück, bevor ein Schwer-LKW uns überholt und uns in eine Staubwolke gehüllt hätte. Hinter dem hätten wir schön Staub abbekommen. …Weiter geht wieder auf Schotter und es schliessen sich einige andere Radler aus England und Deutschland an. Die Querung der Fella Richtung Carnia wieder ein Gustostückerl: führt über eine eigentlich für den gesamten Verkehr gesperrte Brücke….

Wir entschliessen uns wieder bis zum Hotel durchzufahren, da es in den Bergen wieder regnet. Weit haben wir es nicht mehr und wir kommen gut im Hotel an. Noch vor Bezug des Zimmers und der Anmeldeformalitäten müssen für uns beide jeweils 2 Eiskugeln dran glauben. Es ist herrlich gut, gehört zum Hotel, auch das Abendessen ist ausgezeichnet. Die nicht gewollte Klimaanlage im Zimmer schalten  wir mit der Sicherung aus, nicht anders möglich.

http://www.hotelwilly.com/

Donnerstag, 6.6.2019 Gemona del Friuli – Udine, ca. 38 km

Aufbruch, zuerst richtige Richtung, aber beim Einbiegen in den Radweg leider geht es in die falsch Richtung, 7 Minuten vertan. Strecke zuerst auf Asphalt, danach fast immer durchs Gelände. Es schaut nach Regen aus, wir hoffen trocken zu bleiben. Aber dann holt uns doch ein feiner Nieselregen ein. Ein Friedhofseingang überdacht bietet sich zum Umziehen des Regengewandes an, auch die Technik (Handynavigation ) wird trocken gelegt und gesichert. Es klappt ganz gut, es bleibt beim Nieselregen, der ca. 1 Stunde später wieder aufhört. Eine halbe Stunde vor Udine ziehe  wir das Regenwald wieder aus, es scheint die Sonne und wir kommen also über Baja und Tavagnacco gut in Udine an.

Freitag, 7.6.2019, Udine-Sistiana, ca. 70 km

Frühstück auf engem Raum, ziemliche Selbstbedienung, aber ganz ok. Dann geht es in der Gruppe los, es ist teilweise Schotter und man muss auf Löcher ganz gut aufpassen. Erster Zwischenstopp  nach Pavia di Udine in der geometrisch angelegten Stadt Palmanova, immer wieder schön anzusehen, es sind von Udine ca. 27 km.

Danach geht es wieder weiter und nach Terzo d´Aquileia  und vor Aquilea geht es links in die Abzweigung. Sowohl Pepito als auch Josef  ( beide mit Track) sind so in Gedanken, dass der Fehler erst nach  500m  entdeckt wird. Dann geht s weiter auf Schotterpiste nach Fiumicello und über den Fluss Soca. In Monfalcone entsteht dass eine Diskussion über den weiteren Radweg, oben auf der Strasse oder doch in den Hafen hinunter. Der richtige Weg in den Hafen finden wir, aber kurz danach wieder die obligate Umleitung nötig wegen Baustelle, natürlich nicht beschrieben. Wir wechseln auf die Strasse, es gibt keine Alternative. Das Stück gehört definitiv nicht zu den Highlights. Viel Verkehr, wir bleiben dann in Duino stehen und ein Teil der Gruppe inspiziert 2 in Frage kommende Lokale für das Abendessen. Dann geht es wieder hoch zur Strasse und das letzte Stück zum Hotel ( Alla Dolina, mit sehr, sehr gutem Frühstück, sehr bemühte Gastfreundschaft dort! Warum nur 2 Sterne aufscheinen, entzieht sich meiern Kenntnis) Unser Wunschlokal  für das Abendessen in Duino ist leider ausgebucht, so bleiben wir bei einem Lokal in Hotelnähe, gut zu Fuss erreichbar. Danach teilen wir uns, einige halten den österreichischen Fußballsportler die Daumen, die anderen gehen eine steilen Fußweg begab zum Hafen und wieder retour, mit Unterstützung am Abend vom Handylicht.

http://hotel-alla-dolina.sistiana.hotels-in-it.com/de/

Samstag, 8.6.2019, Sistiana – Triest/Muggia, ca. 30 km

Dieser Weg führt fast nur auf belebten Strassen und beinhaltet einen stark abschüssigen Teil dann hinunter nach Triest, eine belebte und beliebte Stadt. and em Tag ist unheimlich viel los, und die Gruppe zieht es gleich weiter. Erst in Muggia gibt es einen Halt und „Sponsorgelder“ für einen guten Zweck. Dafür aber werden wir gut verköstigt.

Dank an Josef für seinen Tourbericht
am 7.6.2016 starteten wir gemeinsam Richtung Pula von Udine aus. Leider konnten wir nur noch einen Tag beisammen sein.

GPX Istrien Abenteuer 2019 Venedig-Villach

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