Balaton Plattensee 2022 Umrundung (Gastbeitrag)

Teilnehmer der Tour: Everel, Flo, Jimmy, Lukas, Motzi, Sandi 

Planung

Für die diesjährige Radtour entschieden wir uns für eine Umrundung des Plattensees in Ungarn. Die Strecke von rund 210 km und die Möglichkeit jederzeit ins kühle Nass zu springen gaben den Ausschlag. Geplant war die Anreise via Zug über Györ nach Veszprém und danach mit dem Rad weiter bis zum See. Unterkünfte und Züge waren rasch gebucht. Aufgrund einer Sommerbaustelle vor Veszprém mussten wir aber kurzfristig ein paar Tage vor Reiseantritt umdisponieren. 

Ab hier übernahmen dann meine Eltern die gesamte An- und Abreise Planung. Der neue Plan war, über Budapest nach Székesfehérvár anzureisen. Da wir 6 Personen waren, musste die Anreise auf zwei Gruppen aufgeteilt werden. die jeweils um 6:00 bzw. 8:00 von Petronell nach Bruck/Leitha per Rad starten. Aus mir unerfindlichen Gründen wurde davon ausgegangen, dass ich gerne in der Frühaufsteher Gruppe mitfahren sollte. 

0. Tag (28.7. Donnerstag) – Petronell

Lukas schlug vor sich am Tag vor der Abfahrt nochmal zu treffen und die geänderte Planung gemeinsam durchzugehen. Mit einiger Verspätung (sry nochmal), kam ich auch dazu. Meine Eltern kamen später vorbei und erklärten uns die geplante Reiseroute nochmal im Detail. Es gab sogar eigene Handouts, und auch einige Anekdoten von vergangen Reisen waren zu hören. Hier kam (zum Glück) auch nochmal zur Sprache, ob eh alle den Reisepass eingepackt haben. Mir noch immer unerklärlich habe ich meinen Reisepass in Wien vergessen. Somit machte ich mir bereits Gedanken, wann denn der erste Zug nach Wien geht, damit ich vorher noch den Reisepass aus meiner Wohnung holen kann. Zum Glück erklärte sich Martina bereit, den Pass morgen direkt nach Bruck/Leitha zu bringen. Somit konnte ich trotz noch fehlendem Reisepass ruhig schlafen (wenn auch kurz). 

1. Tag (29.7. Freitag) – Balatonföldvar 

Tagwache war bereits um 05:00. Treffpunkt mit der ersten Gruppe war um 05:45 angesetzt. Die 14 km bis nach Bruck/Leitha zum Bahnhof waren schnell erledigt. Martina wartete bereits auf dem richtigen Bahnsteig mit meinem Reisepass. Das erste Problem war somit schon mal gelöst. Der erste Zug brachte uns nach Hegyeshalom und nach einem einstündigen Aufenthalt weiter nach Budapest. 10 Minuten vor der Abfahrt nach Székesfehérvár traf auch die zweite Gruppe in Budapest ein und wir konnten gemeinsam die letzte Zugfahrt nach Székesfehérvár absolvieren. Ich glaube jeder Zug in Ungarn hatte Verspätung (bei der Abreise sogar zu unseren Gunsten), aber die Umsteigezeiten waren zum Glück großzügig genug geplant. Somit gab es keinerlei Probleme bei allen Zugfahrten (manchmal wurde es etwas enger, da die ECs doch recht überfüllt waren), aber im Großen und Ganzen konnten wir wie geplant in Székesfehérvár so um ca. 13:45 losradeln.

Der Start

Hier dann auch die erste große Überraschung: Der Radweg zum See war brandneu und perfekt asphaltiert. Nach ca. 33 km schönstem Radweg kamen wir zum ersten mal zum See. Zuerst sah es leider so aus, dass der gesamte See verbaut und mit privaten Seezugängen zugebaut wurde (Wir lernen hoffentlich aus unseren Fehlern), aber das stellte sich zum Glück rasch als Trugschluss raus. Um den Plattensee herum gibt es noch sehr viele öffentlich zugängliche Badestellen und so nutzten wir auch die erste Gelegenheit um uns eine kühlende Erfrischung zu gönnen. Und hier kam es auch gleich zur zweiten Überraschung: Mir war bekannt, dass der See nicht so tief ist am Südufer, aber die wirkliche “Tiefe” war dann doch schon sehr überraschend – über den Bauchnabel hinweg reichte da keinem das Wasser. Außerdem war die Wassertemperatur bei gefühlten 27 Grad. Also erfrischend kühl war es jedenfalls nicht, was uns aber recht egal war. Hauptsache etwas im Wasser plantschen. 😉 Nach diesem kurzen Badestopp waren es noch ca. 35 km bis zur ersten Unterkunft in Balatonföldvar (Villa Dorottya => Empfehlung). Insgesamt haben wir am ersten Tag ca. 65 km runter geradelt. 

Am Abend waren doch alle recht fertig, aber wir motivierten uns noch kurz zum Hafen runter zu gehen und unser erstes ungarisches Essen zu uns zu nehmen. Wir entschieden uns für das Restaurant Csigaház Étterem. Einfach, weil es das erste war, woran wir vorbeikamen und es stellte sich als Glücksgriff heraus. Das Essen war wirklich ausgezeichnet und die ersten ungarischen Spezialitäten (vor allem Gulasch) wurden bestellt und begeistert konsumiert. Außerdem waren wir angenehm überrascht von dem doch noch niedrigeren Preisniveau gegenüber Österreich. Nach einem Belohnungs-Bierchen und einem Abschluss-Eis ging es auch wieder direkt in die Unterkunft zurück wo wir uns ziemlich erschöpft bald ins Bett begaben. 

2. Tag (30.7. Samstag) – Révfülöp 

Nach einer erholsamen Nacht trafen wir uns um 08:00 zum reichhaltigen Frühstücksbuffet. Diesmal stand die längste Tagesetappe mit ca. 100 km an. Florian hat noch immer Bedenken bzgl Kondition, zählt aber zu den stärkeren Fahrern. Argwöhnisch beobachten wir auch das Wetter. Hier hatte Motzi einen App Tipp (Regenradar App von wetterOnline). Wir sahen, dass ein Gewitter jede Minute losstarten wird, aber relativ schnell (ca. 1 Stunde) wieder verziehen würde. Es gab nun eine Diskussion wie wir das am Besten handhaben. Es wurde beschlossen, das Gröbste einfach auszusitzen und so wurde der Start um ca. 1,5 Stunden nach hinten verschoben. Sehr zu meiner Freude, da mir dies die Möglichkeit gab, der Gruppe ein neues Kartenspiel näher zu bringen, von dem ich schwer begeistert bin. So kam es, dass wir uns die Zeit bei ein paar Runden “Fantastische Reiche” vertrieben. Hier auch eine unbedingte Empfehlung für dieses Spiel: Sehr einfache Regeln und sehr einfach zu transportieren (nur 52 Karten). Alle waren sehr begeistert und ein paar haben es sich sogar sofort für Zuhause bestellt. Nachträglich wies mich Lukas allerdings auf einen Fehler bei der Regelauslegung hin. Bin schon gespannt, auf die Erfahrungsberichte mit den “richtigen” Regeln. 😉

Jedenfalls brachen wir dann bei sehr leichtem Nieselregen Richtung Révfülöp auf. Das Wetter an diesem Tag war sehr gut zum Radfahren geeignet: Stark bewölkt und leichter erfrischender Regen und so kamen wir sehr schnell voran (auch heute waren die Radwege wieder 1A). 

Nach ca 35 km besuchten wir einen alten Studienfreund von Lukas, der ein eigenes Haus in der Nähe des Sees besitzt. Hier wurden wir reichlich bewirtet. Es gab eine deftige “Brettljause” + österreichisches Bier (Gösser dürfte stark in Ungarn vertreten sein). Die verschiedenen Wurst und Käsesorten waren wirklich ausgezeichnet und wir erfuhren, dass man unbedingt zu den lokalen Bauernmärkten muss um diese Qualität zu bekommen. Highlight war eine würzige Lungenbraten(?)-Wurst, die etwas roh aussah, aber ausgezeichnet schmeckte.

Links oben sieht man das Highlight

Nach dieser Stärkung ging es weiter mit der Radtour. Mittlerweile hatten wir auch wieder feinstes sonniges Radwetter. Nach weiteren 25 km legten wir eine kleine Pause in einem Buffet ein um uns etwas zu stärken. Es gibt auf der gesamten Strecke rund um den See reichhaltige Einkehrmöglichkeiten und Radfahrer sind gerne gesehen. Auch die Sanitäranlagen (was mir immer wichtig ist) sind alle sehr sauber und gepflegt. 

Die letzten 40 km der Tagesetappe fuhren wir dann (abgesehen von kurzen Trinkpausen) in einem durch. Da wir schon am Nordufer unterwegs waren, änderte sich auch die Landschaft etwas. Hier führte uns der Radweg durch “Wachau-artige” Weinberge (zumindest die kleine Version davon) und es gab einige nette schattige Waldwege.

Um ca. 19:00 kamen wir nach 103 km in unserer Unterkunft (Ferienappartements) in Révfülöp an. Hier hatten wir wieder ungefähr das gleiche Programm wie am ersten Abend. Erstbestes Restaurant gesucht (wieder gutes Essen), ein Belohnungs-Bier und ein Eis geholt und wieder früh ins Bett.

3. Tag (31.7. Sonntag) – Balatonkenese

Nach einer weiteren erholsamen Nacht war die Abfahrt um 08:00 geplant. Da wir diesmal in einem Apartment übernachteten, mussten wir uns selber um ein Frühstück kümmern. Wir entscheiden uns dazu, erstmal ca. 10 km zu radeln und danach etwas zu suchen. Zwar hatten wir eine harte Deadline (um 19:00 kommt das Radtaxi), aber für den Tag waren nur 70 km geplant und wir hatten somit mehr als genug Zeit. Nach wirklich ziemlich exakt 10 km kehrten wir in Zánka zum Frühstücken ein. Das Frühstück hat allen sehr gut geschmeckt. Die Wartezeiten waren zwar etwas länger, aber das hat uns nicht sonderlich gestört. Danach ging es flott weiter bis nach Tihany. Hier gab es eine (kurze) Diskussion, in welche Richtung wir denn die Halbinsel umrunden sollen. Florian setzte sich aufgrund irgendwelcher Windlinien (wtf?) durch und so wurde beschlossen, den ursprünglichen Track weiter zu folgen. Meiner Meinung nach wurde die Frage noch nicht abschließend geklärt, aber ich muss zugeben, dass wegen des letzten Anstiegs bzw. Abfahrt die Richtung von Florian (EVENTUELL!) besser war.

Perfekte Radwege und sonniges Wetter

In Balatonfüred sind wir noch eine wunderschöne Strandpromenade entlang gefahren, wo wir uns noch eine kleine Pause gegönnt haben. In dieser Pause kamen wir darauf, dass wir noch kein originales ungarisches Langos gegessen hatten! Somit wurde der Entschluss gefasst, die nächste Möglichkeit für ein Langos zu nutzen, um Energie für die letzten km zu tanken. 

Der Radweg führte uns an einem kleinen Funpark vorbei, wo kleine Kinder ihr Können mit dem Rad verbessern konnten. Florian ließ es sich nicht nehmen, hier ein paar Sprünge mit seinem Rad zu unternehmen. Leider hat er dabei nicht bedacht, dass er hinten zwei Gepäcktaschen montiert hat, die sich auch gleich mit den Speichen verhakten. So kam es nach dem ersten Hügel zu einem abrupten Stillstand mit der Folge eines kleinen 8ters im Hinterreifen. Zum Glück war der Schaden nur gering und eine Weiterfahrt war möglich. Eine wichtige Lehrer daraus: Nicht mit Gepäcktaschen in einen Funpark fahren!

In Balatonfűzfő fanden wir schliesslich einen Kiosk, der Langos verkaufte. Es gab unpackbar viele verschiedene Variationen davon. Wir entschieden uns alle für reichlich belegte Versionen (von Käse bis Gyros war da glaube ich alles dabei). Nach mehreren Versuchen mein Langos nur mit Hilfe der Fingern zu essen, gab ich entnervt auf und holte mir noch ein zusätzliches Besteck. Meine Mitstreiter haben das besser hinbekommen, wobei ich sagen muss, dass es trotzdem nicht sehr ästhetisch ausgesehen hat. Unser gemeinsamer, einstimmiger Konsens war, dass das “klassische” Langos mit viel Knoblauch und ohne den ganzen zusätzlichen Schnickschnack, trotzdem am Besten schmeckt. Florian gönnte sich deshalb auch gleich ein zweites Klassisches.

Viele verschiedene Langosvariationen

Die letzten Kilometer waren mMn die Schönsten des gesamten Radweges. Es gab einen Abschnitt durch einen schattigen Wald mit einem guten Radweg. Super angenehm und schön zu fahren. 

Der schönste Abschnitt

Nach ca. 72 km kamen wir bereits am frühen Nachmittag in unserer Unterkunft (YachtClub) an und hatten so noch Zeit kurz den privaten Seezugang zu nutzen und noch ein paar Partien “Fantastische Reiche” zu spielen. Der letzte Wegpunkt im Track (Unterkunft) war auch der einzige Fehler des gesamten Tracks. Hier gibt es wohl zwei YachtClubs in Balatonkenese. Aber es war kein Problem, die richtige Unterkunft mithilfe von Google Maps zu finden. Diese war auch nur 2 km entfernt. 

Pünktlich um 19:00 kam das von Edina (Freundin der Familie) organisierte Radtaxi für unsere Räder. Dieses wurde aufgrund der morgigen frühen Zugfahrt von Székesfehérvár benötigt. Nachdem dies erledigt war, suchten wir uns für den letzten Abend ein Restaurant. Diesmal sollte es nicht einfach nur das Erstbeste sein. Unsere Wahl viel auf Nádas Csárda. Sehr gutes und empfehlenswertes Essen. Für den letzten Abend kamen natürlich nur typisch ungarische Speisen in Frage. Aber die Größe der Portionen waren Wahnsinn. Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob wir wirklich Vorspeisen bestellt haben, oder einfach zwei Hauptspeisen. Jedenfalls waren die Portionen riesig und ich brauchte nachher dringend einen Verdauungsschnaps. Der Kellner war ein Kapitel für sich und wir wurden ausgezeichnet unterhalten.^^ Zum Glück mussten wir vom Restaurant noch rund 1,5 km heim spazieren, was der Verdauung sehr zuträglich war. Danach gingen wir zügig ins Bett, da für morgen bereits um 05:15 Tagwache angesetzt war.

4. Tag (1.8. Montag) Abreise

Aufgrund der frühen Abreise bekamen wir dankenswerter Weise ein Lunchpaket von der Unterkunft zur Verfügung gestellt. Das Taxi kam pünktluch um 6:00 um uns abzohlen und fuhr uns zum Bahnhof nach Székesfehérvár. Unsere Räder warteten bereits am Bahnhof. Es war eine wirklich sehr gute Organisation und alles hat super funktioniert. Hier nochmal ein besonderer Dank an Edina, die uns erheblich bei der Organisation geholfen hat. 

Die erste Zugfahrt führte uns wieder nach Budapest. Dort stiegen wir dann in einen Zug nach Györ um. Es gab zwar wieder die üblichen Verspätungen aber die waren alle kein Problem. Durch eine Verspätung des Railjets von Györ nach Bruck/Leitha war es uns sogar noch möglich den frühest möglichen Anschlusszug zu erreichen und wir hatten keinerlei Wartezeit in Györ. Somit waren wir bereits um die Mittagszeit wieder in Bruck und konnten zum MIttagessen beim berühmten Brucker Kebapstand (Hauptplatz) einkehren. Die Wespen waren zwar etwas lästig, aber der Kebap ist nach wie vor so gut wie vor Jahren (ich komme leider nur mehr selten nach Bruck). 

Bester Döner wo gibt

Die letzten 14 km nach Petronell vergingen auch sehr schnell. Obwohl es immer wieder etwas enttäuschend ist, wenn man von Rad-Ausflügen nach Petronell zurückfährt. Bei uns gibt es nach wie vor nur Feldwege und es herrschte auch eine sehr drückende und trockene Hitze, die das Radfahren nicht so angenehm macht. Ich hoffe ja nach wie vor, dass die ehemalige Draisinen-Strecke in einen Radweg umgewandelt wird… 

Zurück in Petronell gab es noch das obligatorische Abschlussfoto bei der Ortstafel. Sogar noch inkl. einer kurzen Vorführung der Gestensteuerung der neuen Samsung Handys. 😉 

Abschlussfoto

Fazit

Die Anreise und Abreise war etwas komplizierter als es sein musste, allerdings war das einer Baustelle geschuldet. Der Radweg um den See ist wirklich perfekt und auch Rennrad geeignet. Hier wird auch viel Neues gebaut. Das Gastroangebot ist schon fast überbordend und das Preisniveau angenehm niedrig. Falls es zu unvorgesehenen Ausfällen kommt, gibt es auch einen Zug der rund um den See fährt. 

“Fantastische Reiche” ist ein perfektes Kartenspiel für eine Radfahrergruppe. Die App “Regenradar” funktioniert erstaunlich genau. Wir verwendeten die App Splitwise für die Gruppen Abrechnungen (sehr einfach und unkompliziert aber Account-Zwang(!)), trotz Bedenken von Lukas. Machte aber vieles sehr einfach und ist deshalb auch sehr zu empfehlen.

=> Die Balaton-Umrundung ist eine absolute Empfehlung für jeden Radfahrer.  

 

PS: Der Preis für das beste Radtaschendesign ging übrigens konkurrenzlos an Flo (bzw. eigentlich an Gaby 😉 ): 

GPX Track unter: https://www.pedaltreter.at/2022/08/10/gpx-balaton-2022/

Kremser Weinschmankerl

Noch mehr Genuss mit dem Bike erleben. Das haben wir uns 2022 vorgenommen. Wir reisen mit der Bahn an und  starten mit dem Rad in St. Pölten Richtung Krems. Das Weinschmankerl am Abend gibt es in Krems, Weingut Sandgrube 13.  Am kommenden morgen geht es dann Richtung Wien.  

Geplant für Tag 2

Freundlicherweise hat Josef die Strecke vorab besichtigt/abgefahren, hier seine Eindrücke.

Kremstal Cuvée Tour

56 km, 725 HM

Cuvée, da aus 4 Radrouten zusammengesetzt:

  • Kamp-Thaya-March Radroute
  • Waldviertel Radweg
  • Kühberg-Strecke
  • Gföhlerwald-Strecke

Ich beschließe die für 27.Mai geplante Tour vorab einmal abzufahren.
Es ist ein Waldstück dabei, das man vorher versuchen sollte.

Außerdem sorgt Putin für Katastrophennachrichten, die COVID-Zahlen steigen bei uns stärker als die Börsen. Daher muss man dringend neben Spenden und Anbieten von Unterkünften aufs Rad und den Kopf durchlüften.

Ich beginne in Krems, erste Kilometer auf der Straße, ein Donnerstag und wenig los. Am Ortsrand eine Megabaustelle, aber es gibt eine Möglichkeit, mit dem Rad dem Track zu folgen. Über Imbach geht es nach Senftenberg, keine Anstrengung bisher. Dann die Abzweigung und den Waldviertelradweg nach Gföhl stetig hinauf,  6 km, inklusive Windjacke ausziehen. Erfreulicherweise kein Verkehr und auch der Steinbruch weiter oben dürfte heute nicht bewirtschaftet sein, kein Lärm, nur ein wenig (Sahara) Staub.

Naturgemäß geht oben starker Wind, diesmal von vorne ( sonst hat man ja immer Rückenwind, nicht?),starkes Strampeln angesagt.

Dafür dann anschließend eine wunderschöne Abfahrt auf Naturboden im Wald ( für Rennräder völlig ungeeignet). Ein Schild Bundesforste und allgemeines Fahrverbot hält mich diesmal im Wald nicht auf. Es geht wie schon erwähnt schön bergab, dazwischen aber auch steilere Stücke für den Kreislauf, aber gut zu schaffen.

Es folgt wieder ein Abschnitt auf Asphalt zwischen Weingärten (die durch Schafe bewacht werden) und dann wieder eine stark abschüssiges Wegstück (10% Gefälle , Warnschild).

Die Sonne wärmt schon, am Start hat es heute 9 Grad, am Ende 14.In den Bächen am Rand im Wald liegt noch Schnee und manche sind vereist.

Es gibt genügend Einkehrmöglichkeiten und erfreulich wenig Verkehr auf den Strassenstücken.

Die Rückkehr nach Krems gestaltet sich gut beschildert und (teilweise) auf markierten Radwegen, die aber schon älter sind und daher der Boden nicht immer eben.

https://www.outdooractive.com/de/route/mountainbike/niederoesterreich/kremstal-cuvee/57309509/

Die dritte Auflage

Das Weingut Scheiblhofer (Andau, Burgenland) haben wir schon mehrmals besucht. Immer wieder ein schönes Erlebnis mit abendlichen Heurigenbesuch. Eine zwei Nächte Tour durch das wunderbare Nordburgenland auf besten Radwegen. 2022 wollen wir die Tour je nach passenden Termin hinter uns bringen.

 

Budweis und Krumau

Unterwegs in Tschechien

Nach Lednice-Valtice (Tschechien) – Weltkulturerbe der UNESCO wollten wir schon immer auch Český Krumlov besuchen was ja ebenfalls ein UNESCO-Welterbe ist.

Nachdem wir es schon lange aufgeschoben haben steht es 2022 fix auf dem Plan.

Erster Tag

Anreise mit der Bahn nach Budweis, mittags treffen wir in Budweis ein. Danach starten wir gleich mit einer Brauereiführung (14:00). Am selben Tag wollen wir noch ein paar Kilometer bis nach Hluboka radeln.

Tag 2

Vormittags Besichtigung Schloß Frauenberg und anschließend mit dem Rad nach Budweis retour. Nach einer Stadtbesichtigung wollen wir weiter auf der hügeligen Strecke bis nach Krumau radeln.

Tag 3

Besichtigung Krumau und danach auf anspruchsvollen Radwegen über die Grenze bis Bad Leonfelden. Auf dieser Srecke müssen wir leider wieder ein paar Höhenmeter überwinden.

Tag 4

Rückreise, von Bad Leonfelden abwärts bis Linz Bahnhof. Dabei lassen sich ca. 10 Stadtkilometer leider nicht vermeiden. Noch am gleichen Tag wollen wir mit der Bahn nach Hause kommen.

Ca. 140 anstrengende Kilometer mit einigen Höhenmeter

Burgenland Sonnenlandroute

Nachdem wir bereits die Paradiesroute hinter uns haben wagen wir uns an eine neue Herausforderung. Die extra für E-Biker beworbene Paradiesroute im Südburgenland war zu hügelig, wir hoffen das es im Mittelburgenland leichter wird.

Geplant 2022  (näheres in den untenstehenden Links)

https://www.bergfex.at/sommer/burgenland/touren/radfahren/1071991,sonnenland-tour/
https://www.sonnenland.at/info-service/prospekte/
http://www.sonnenland.at/

Elberadweg Part 1

Wegen Corona ergibt sich die allgemeine Meinung das es besser ist, den ersten Teil der Elbetour vorzuziehen. Der ursprünglich geplante 3000 km lange Weg nach Spanien ist risikoreicher und auch anstrengender, den könnten wir je nach Bedarf nachholen.

Elberadweg Part 1 Cuxhafen – Dresden      

Geplant zweites Halbjahr 2021  (geschätzte Dauer 2 Wochen)

Irgendwann wird es sicher sein müssen, den Elberadweg von  der Quelle  bis zur Mündung zu bewältigen.  Die Elbe die in Tschechien Labe heißt,  hat eine länge von 1220 Kilometern wobei 840 Kilometer auf deutschen Boden verlaufen, der Rest in der Tschechoslowakei.

In welcher Richtung man fährt ist im wesentlichen egal, die Elbe kann man ganz gut in beiden Richtungen befahren. Unsere Überlegung ist  den Fluss in zwei Teilen  abzufahren: Erster Teil von Cuxhafen bis nach Dresden (DE) oder Decin (CZ), und im zweiten Teil dann von Spindleruv Mlyn (CZ)  ebenfalls bis Dresden (DE) oder Decin (CZ). Decin liegt an der Deutsch Tschechischen Grenze nur 80km von Dresden entfernt, es ist nur eine Frage der besseren Verkehrslogistik.

Startpunkt in Cuxhafen ist die berühmte Kugelbarke.

Hier eine interaktive Karte vom Elberadweg sowie weitere interessante Links …

http://www.elberadweg.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Elberadweg

Warum nicht einmal ins Paradies

Das was wir da vorhaben war nicht mein Vorschlag. Auf Empfehlung eine hügelige Tour im Südburgenland mit ca. 285 Kilometer Länge. Wegen der vielen Steigungen wird die Strecke vorwiegend als Paradies E-Bike Tour beworben, wir wollen das mit dem Tracking Bike schaffen. Lieber einen Tag mehr einplanen, wir werden nicht unsere normale Kilometerleistung schaffen.

Begleitende Links

https://www.burgenland.info/de/angebot/159/paradiesroute-klassik.html
https://www.bergfex.at/sommer/burgenland/touren/fernradweg/54374,paradiesroute/
Hier noch ein ausfürlicher Folder …
https://www.suedburgenland.info/fileadmin/user_upload/Broschueren/Paradiesroute%20Roadbook.pdf

Da es anscheinend in dieser Gegend keine Bahn gibt ist die Anreise auch schwieriger. Die beste Möglichkeit wird sein, nach Szombathely ( Ungarn ) mit der Bahn zu reisen und von dort sind es nur wenige Kilometer nach Bucsu auf ungarischer Seite kurz vor Rechnitz.

Offen & ehrlich
Das Südburgenland ist im Gegensatz zum Nordburgenland hügelig. Das bedeutet, dass auf der Paradies-Route auch kurze Streckenabschnitte mittleren Schwierigkeitsgrades liegen.

Inn-Radweg

Vom Maloja-Pass nach Passau

Im kommenden Jahr (2021) wollen wir den Inntalradweg absolvieren. Der Inntalradweg hat eine Länge von 530 Kilometer und verläuft über drei Länder, Schweiz, Österreich und Deutschland. Startpunkt ist in der Schweiz am Maloja-Pass auf 1800 Meter Höhe. Der Radweg verläuft über die berühmten Orte ….

Maloja -> Sils -> Silvaplana -> St. Moritz -> La Punt -> S-Chanf -> Zernez -> Susch -> Lavin -> Guarda -> Ardez -> Ftan -> Scuol -> Sur En -> Martina -> Pfunds -> Landeck -> Brennbichl -> Ötztal Bahnhof -> Mötz -> Telfs -> Innsbruck -> Hall in Tirol -> Jenbach -> Brixlegg -> Wörgl -> Kufstein -> Kiefersfelden -> Oberaudorf -> Neubeuern -> Altenmark -> Rosenheim -> Griesstätt -> Wasserburg am Inn -> Gars -> Kraiburg -> Flossing -> Mühldorf am Inn -> Altötting -> Neuötting -> Perach -> Mündung der Alz -> Marktl -> Stammham -> Einmündung der Salzach -> Kirchdorf am Inn -> Simbach am Inn -> Ering -> Bad Füssing -> Neuburg am Inn -> Passau

Etappenvorschlag

In acht Tagen die 530 Kilometer lange Strecke abzufahren scheint für uns die beste Wahl zu sein. Je nach Biker – Typ kann man die Tour entsprechend sportlich oder auch mehr nach Sightseeing gestalten. Ich denke auf http://www.fahrrad-tour.de/Innradweg/Innradweg.php habe ich die für uns beste Planung gefunden, es ist eine Mischung von Kultur, Sehenswürdigkeiten und sportlicher Herausforderung.

Etappe 1, Malojapass – Guarda
Ausgangspunkt: Maloja
Endpunkt: Guarda
Streckenlänge: 70.5 km, mit Besichtigungen
Fahrzeit: ca. 6 Stunden, da viele Steigungen
Höhenmeter: 753 m

Etappe 2, Guarda – Landeck
Ausgangspunkt: Guarda
Endpunkt: Landeck
Streckenlänge: ca. 80,0 km, mit Besichtigungen
Fahrzeit: ca. 6 bis 7 Stunden, da viele Steigungen
Höhenmeter: ca. 587 m

Etappe 3, Landeck – Telfs
Ausgangspunkt: Landeck
Endpunkt: Telfs
Streckenlänge: 52,0 km, mit Besichtigungen
Fahrzeit: ca. 4 Stunden, da viele Steigungen und Aussichtspunkte
Höhenmeter: ca. 136 m

Etappe 4, Telfs – Rattenberg
Ausgangspunkt: Telfs
Endpunkt: Rattenberg
Streckenlänge: 83,0 km, mit Besichtigungen
Fahrzeit: ca. 6 bis 7 Stunden
Höhenmeter: ca. 60 m

Etappe 5, Rattenberg bis Kufstein
Ausgangspunkt: Rattenberg
Endpunkt: Rosenheim
Streckenlänge: 76,0 km, mit Besichtigungen
Fahrzeit: ca. 4,5 bis 5 Stunden
Höhenmeter: ca. 110

Etappe 6, Kufstein bis Gars
Ausgangspunkt: Kufstein
Fahrstrecke: ca. 92,0 km
Summe aller Steigungen: 434 m

Etappe 7, Von Gars nach Ering
Ausgangspunkt: Gars
Fahrstrecke: ca. 101,0 km,
Summe aller Steigungen: 197 m

Etappe 8, Von Ering bis Passau
Ausgangspunkt: Ering
Ziel: Passau
Fahrstrecke: ca. 62,0 km,
Summe aller Steigungen: 188 m

Über den Innradweg gibt es im Internet sehr viele Informationen und auch viel an Service und Veranstalterangeboten. Hier noch die wichtigsten Links für Interessierte.

http://erlebnis-inntalradweg.de/
http://www.fahrrad-tour.de/Innradweg/Innradweg.php

https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Inn-Radweg
http://www.radtouren.net/radtouren/ulm-inn-ulm2008/2008-inn-radwwww.innradweg.ch/de/innradweg.html
https://www.udokah.de/UDOKAH2018/wordpress/2018/01/18/auf-die-sanfte-tour-maloja-passau-innradweg/
https://www.chiemsee-alpenland.de/entdecken/tourenportal/innradweg-von-maloja-nach-passau-west-variante-18ed4da905

https://www.youtube.com/watch?v=W6vJy3O5wxI

Unterkünfte und Transport:
http://www.fahrrad-tour.de/Innradweg/GastroInn.htm
https://www.bikeshuttle.at/de/innradweg.html
https://www.innradweg.ch/de/innradweg.html
https://www.innradweg.ch/de/anreise-bustransfer.html

Entlang der Leitha

Warum nicht einmal in unserer Nähe? Die Leitha ist 180 Kilometer lang und mündet in Mosonmagyarova in die Donau. Der Leithaursprung befindet sich in Haderswörth (Gemeindegebiet Lanzenkirchen) und entsteht durch den Zusammenfluss von der Schwarza und Pitten.

Nachdem wir ständig in unserer Heimat mit dem Rad unterwegs sind, ist der Bedarf an alternativen Strecken immer gegeben. So ist auch der Gedanke entstanden entlang der Leitha, vom Leithaursprung bis zur Mündung in die Moson (Nebenarm der Donau) in Mosonmagyarova, uns einen Radweg zu suchen.

Spielfeld – Wien (Ersatzradtour)

August Ersatzradtour Spielfeld – Wien (Mannswörth)  275 Kilometer

Als Ersatz für unsere geplante Drau-Radtour möchten wir heuer als Alternative von Spielfeld über den Semmering nach Wien radeln. Da wir schon die Bahnkarten gebucht haben bietet sich diese Inlandstour förmlich an.

Tag 1

Von Wien Hauptbahnhof kommend werden wir gegen Mittag in Spielfeld eintreffen. Da können wir noch am Nachmittag entlang der Mur bis nach Graz fahren wo wir die erste Nacht verbringen. ( ca. 50 km )

Tag 2

Bis nach Kapfenberg in das Mürztal.  Nach zirka 120 Kilometer kurz nach Kapfenberg ungefähr bei Graschnitz oder St. Marein im Mürztal werden wir die zweite Nacht verbringen. Der Mur-Radweg ist nach 110 Kilometer bei Bruck an der Mur zu Ende. Weiter geht es entlang der Mürz. ( ca.70 km )

Tag 3

Am Tag drei geht es dann zur Sache. Über Kindberg, Mürzzuschlag müssen wir den Semmering Pass  pedalen. Sollten die Höhenmeter (1000 m ü. A.) zu anstrengend werden, gibt es vielleicht eine Bahnalternative. ( ca.54 km )

Tag 4

Es geht wieder runter. Nachdem wir am Vortag nur 50 Kilometer aber einige Höhenmeter hinter uns gebracht haben geht es heute 100 Kilometer Richtung Wien. Zum fünften Mal schieße ich den Adlitzgraben runter, es wird sicher wieder ein berauschender Runterraser.

Für diejenigen die nicht drei Nächte zu Verfügung haben und doch die letzte Etappe dabei sein wollen, besteht  die  Möglichkeit, nur Semmering downhill bis Wien  zu erleben. Kommt mit der Bahn und radelt die letzte Etappe mit.

Ein würdiger Abschluss  in den Kaminstuben in Mannswörth ist noch geplant, wo  man danach die letzte mögliche Öffi Verbindung nicht  versäumen sollte.

 

Hier noch der genaue Track zur Ansicht und Download
GPX Spielfeld – Schwechat (Mannswörth)

Saison 2020 weitgehenst abgesagt

Wir hatten 2020 vieles vor. Leider hat Covid19 unsere Pläne durchkreuzt. Den geplanten Jakobsweg mit dem Rad nach Santiago de Compostella mussten wir absagen. Ebenfalls verschoben der Paradiesradweg im Burgenland und zu guter lezt können wir den zweiten Drauteil (von Maribor bis Osijek) heuer auch nicht durchführen.

CoVid19 macht unsere Radtouren 2020 zunichte

Um doch noch 2020 zum Radfahren zu kommen versuchen wir umzuplanen. Angedacht ist eine Inner-Österreich Strecke von Spielfeld nach Wien über den Semmering oder den EuroVelo9 über Fürstenfeld Hartberg nach Wien.

Semmering downhill

Den Adlitzgraben runter bis Schwechat

Eine Panorama Strecke bis nach Schwechat (Mannswörth). Vom Semmering den Adlitzgraben runter geht es über Gloggnitz, Ternitz, Neunkirchen, Bad Fischau bis Wr. Neustadt. Der Schwarzaradweg zwischen Gloggnitz und Neunkirchen bietet uns nicht nur einen guten Radweg sondern auch ein schönes Ambiente. Danach geht es durch Wr. Neustadt und weiter am Thermenradweg Richtung Wien. Ab Schönau an der Triesting biegen wir auf den EuroVelo 9a (Triestingradweg) ab der uns bis vor Himberg bringt. Es verbleiben nur mehr ein paar Kilometer an der Schwechat nach Mannswörth.

Anreise mit Bahn oder per Auto

Von Wien Hauptbahnhof bietet es sich an mit der Bahn direkt nach Semmering (BHF) zu reisen. Der Zug kommt am Semmering um 9:14h an. Wir könnten dann gleich die Tour um 9:15h starten.
Nachdem wir uns beim Start am Bahnhof Semmering ein paar Höhenmeter sparen bietet es sich an, nicht in Mannswörth (Kaminstuben) sondern in Maria Elend offiziell zu beenden. Dadurch können wir uns noch den Jakobspfad zwischen Fischamend und Maria Elend verinnerlichen.

Rad in Bewegung

Zur NÖ Landesaausstellung 2019

https://www.noe-landesausstellung.at/de

Diesmal wollen wir mit der Bahn von Petronell nach Wien (Zentralfriedhof) fahren und von dort nehmen wir den Thermenradweg Richtung Wr. Neustadt. Im Zuge der NÖ-Landesausstellung 2019 wurde dieser Radweg um 3 Millionen Euro neu gestaltet (Quelle NÖN). Gegen mittag werden wir in Wr. Neustadt eintreffen, somit bleibt am Nachmittag genug Zeit für die Landesausstellung samt den Kooperationspartnern:
z.B.: THERESIANISCHE MILITÄRAKADEMIE……..

Eine Nacht bleiben wir in Wr. Neustadt. Am kommenden Tag treten wir die gemütliche Heimreise an. Dabei nehmen wir eine etwas andere Route, den EuroVelo 9a. Wer die 86 Kilometer bis Petronell nicht schafft kann mit der Bahn abkürzen.

Mythos Neusiedlersee

Alle Jahre wieder

Es ist wieder einmal soweit. Eine Seerundfahrt ohne Abstriche. Obwohl nicht gerade neu, lockt der klassische B10 Rundweg immer wieder von neuem. Sechs Radler sind bereits dabei und vielleicht werden es noch mehr.

Wir starten am 10.8.2019 um 9:00h am Bahnhof Neusiedl/See

Zwei Nächte in Ungarn

Update
Zwei Nächte in Ungarn, mit Fähre über die Donau in der Slowakei

Leider müssen wir unsere ursprüngliche Tourplanung abändern.

Planung für 2019  – Termin nach passendem Wetter

Zeit bis zum Start:
vor 3 Jahre, 1 Monat, 2 Tage, 11 Stunden, 14 Minuten, 57 Sekunden

Diesmal weniger Kilometer jedoch Rad technisch noch unbekannte Orte und Wege mit kleinen Steigungen

Tag 1 bis nach Sopron (Ödenburg) ca 70 Kilometer

In  Sopron  wollen wir diesmal etwas mehr Zeit in  der Altstadt  verbringen, daher  radeln wir auf der Westseite des Neusiedlersees und verzichten auf die Fähre Illmitz – Mörbisch.

Tag 2 bis nach Mosonmagyarova  ca 75 Kilometer

Heute  steht  ein Besuch  in  Andau am Programm,  auch die Radwege nach dem Grenzübergang  sind meist unbekannt, sofern  dort überhaupt vorhanden.

Tag 3 Mosonmagyarova – Carnuntum via Bratislava 

Wir wollen versuchen mit der Fähre von  Cunovo  um 11:00  nach Hamuliakovo zu gelangen, diese  Radfähre  Yacht – Cyklokompa wird von uns zum erste Mal benützt. Nach Ankunft in Bratislava stärken wir uns entlang der Donaupromenade und radeln über Wolfsthal zurück .

Untenstehendes ist leider nicht mehr möglich

Die 2013 feierlich in Betrieb genommene Fähre “Kompa Gabcikovo-Dunaremete” wird nur mehr bei Bedarf als Event-Schiff für mindestens 30 Personen verwendet. Der regelmäßige Fährbetrieb wurde eingestellt. Nach meinen Informationen wurde die Fähre zu 85% aus EU Mitteln finanziert und hat ungefähr 3,2 Mil. Euro gekostet. Für Radfahrer, Biker und vereinzelte  Autos war die Fähre die einzige Möglichkeit über das alte Donau – Grenzgebiet (bekannt als Donauamazonas) von Ungarn in die Slowakei zu gelangen. Diese naturbelassene weitläufige Au – Flusslandschaft in eine längere Radtour einzubeziehen ist somit nicht mehr möglich. Hier noch ein paar  Bilder  der bereits historischen Verbindung.

Unsere ursprüngliche Tourenplanung war:

Warum nicht einmal eine zwei Tagesreise in unserer prächtigen See und Au-Landschaft. Es geht durch das Burgenland und über Ungarn  wieder nach Hause.

Zunächst geht es von Petronell über Prellenkirchen Potzneusiedl Parndorf nach Neusiedl/See. Der B10 Radweg bringt uns dann nach Illmitz, von dort nehmen wir die Fähre über den Neusiedlersee nach Mörbisch. Nach Mörbisch verlassen wir wieder den B10 und biegen nach Ödenburg (Sopron) ab wo wir die erste Nacht verbringen.

Am zweiten Radtag geht es  Richtung B10 den wir wieder bei Balf erreichen. Die ungarische Seite vom Neusiedlersee Umrundungsradweg B10 benützen wir um über Fertöd nach Pamhaben zu gelangen. Dort verlassen wir wieder den B10 und nehmen den Weg Wallern Tadten Andau über die Grenze bis nach Mosonmagyarova. Von Dort ist es nicht mehr weit nach Lipot wo wir die zweite Nacht verbringen.

Morgens am dritten Radtag haben wir nicht weit nach Dunaremete. Mit der Donaufähre Dunaremete-Bös gelangen wir in die Slovakei. Diese Fähre ist was ganz besonderes, mit EU-mitteln errichtet verbleibt  anscheinend die Verpflichtung wenigstens  ein mal am Tag zu fahren.  Unbedingt vorher nachfragen ob der Fährbetrieb aufrecht ist.

Möglicherweise unter diesen Links:
http://www.lipot.hu/dok/egyeb/lipot_kompmenetrend.pdf
https://orchideahotel.hu/de/programme/dunai-setahajozas
http://www.lipot.hu/index.asp?i=program_reszletek&id=34

Nach Überquerung der Donau (Donauamazonas) geht es an der linken Dammseite bis nach Cunovo. Über Rusovce, Jarovce, Pama, und Prellenkirchen kommen wir wieder nach Hause.

Links:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sopron

GPX Vom Semmering nach Udine

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