Balaton Ungarn Erlebnis 2017

Einradeln 2017 – Rund um den Balaton
Der Balaton (deutsch Plattensee) der größte Binnensee Mitteleuropas

Tour absolviert am 13-17 Mai 2017

 

Der Balatonradweg rund um den Plattensee wurde im Jahr 2004 fertig gebaut. Der über 200 KM lange, grün ausgeschilderte Radweg verläuft auf ausgewiesenen Radwegen und auf verkehrsschwachen Nebenstrassen.

Unsere ursprüngliche Planung wie wir die Tour gestalten wollten kannst du noch hier einsehen “Balaton Ungarn Planung”

Eine kurze Zusammenfassung was wir auf unserer Tour alles erlebt haben.

Tag 1

Anreise ganz einfach mit dem Rad zum Bahnhof Bruck an der Leitha und dann mit dem Railjet nach Györ. Das Umsteigen in Györ war dann doch schwieriger als erwartet, obwohl schon alles vorgebucht war, kannte sich die Schalterbeamtin nicht aus. Kein Deutsch, kein Englisch und wir kein Ungarisch…. Vielen Dank an Edina (unsere ungarische Freundin), die uns dabei von der Ferne unterstützte.

Aber man soll die MAV (Hungarian Railways) nicht unterschätzen, ein eigener Gepäckwagen und gleich daneben unser reserviertes Abteil und das noch gemäß Edinas Mail an der Tür namentlich beschildert. Der Zug fährt ab obwohl die breite Gepäckwagenschiebetür noch offen ist,das haben wir zu zweit kurzerhand selbst verschlossen. Angekommen in Veszprém Ungarn mussten wir feststellen das wir unsere wichtigste Radkarte, die einzige wo der Radweg Veszprém – Balatonfüred eingezeichnet ist, zuhause vergessen hatten. Also mit dem Navi weiter… In  Veszprém gönnten wir uns einen guten Kaffee in einem sehr exklusivem  Inlokal. Der Radweg  nach Balotonfüred war die interessanteste und abwechslungsreichste Strecke, die ich jemals geradelt bin. Es war von allem etwas dabei, Wald, Wiese, Radautobahn, Straße, Feldweg mit und ohne Steigungen, einfach herrlich jeder Kilometer eine Überraschung. Am Abend machten wir einen Besichtigungsspaziergang durch Balatonfüred mit anschließendem Abendessen. Herrliches Ambiente, von dem jeder von uns begeistert war.

Tag 2

   Die Strandpromenade durfte ich mir zweimal ansehen, denn Irmgard hatte das Telefon im Hotel vergessen.Ich musste kurzerhand umdrehen….. Die Fähre nach Tihany war auf einem ausgezeichneten Radweg bald erreicht. Als ersten Tourabschnitt haben wir das Südufer ausgewählt. Das angeblich schönere Nordufer war erst am kommenden Tag geplant. In Fonyód fanden wir nach längerem Suchen ein ausgezeichnetes Lokal zum Essen. Der Radweg verläuft auf diesem Teil meist durch Wohnsiedlungen und Ferienanlagen. Nur manchmal hat man Seeblick.  Der Radweg ist wechselhaft, von der Radautobahn bis zum schmalen Wurzelpfad ist alles dabei, aber immer alles durchgängig asphaltiert. Unsere Pension in Keszthely erreichten wir um ca. 18 Uhr. Mit einem exklusiven Abendessen schlossen wir den Tag ab.

Tag 3

   Das Nordufer stand am Programm. Aber zunächst machten wir mal einen Stadttrip bis zum Schloss in Keszthely. Wunderschöne Innenstadt und eine Augenweide durch die Fußgängerzone zu radeln. Danach wurde es hügeliger, wir radelten einen sehr guten Weg durch das Naturschutzgebiet. Das Weinbaugebiet rund um Badacsony war für uns Radler nicht zu übersehen. Leider ist an einem Montag  fast alles geschlossen, eine nettes Weingut mit Verkostung konnten wir dennoch finden. Riesling, Muskateller und speziell der „Graue Mönch“   wurden empfohlen, jede Sorte war sehr gut. Wir radeln weiter, ein Gewitter zog vor uns auf. Wir beschließen eine  Pause zu machen, vielleicht zieht es vorbei,  Donner kam immer näher. Wir warteten einige Zeit unter Dach bei einem Imbiss mit Seeblick, stärkten uns noch mit verschiedenen gefüllten Palatschinken, wir beschlossen dann doch ins Ungewisse weiter zu radeln und hatten dabei Riesenglück, wir wurden nicht nass, mussten nur noch den vielen Wasserpfützen ausweichen.

…… und da wir schon in Tihany waren, kam es auf ein paar Höhenmeter zusätzlich zur Kirche rauf auch nicht mehr an, der Ausblick von dort war es wirklich wert. Die Abfahrt zu Fähre war dann nur noch ein Klacks. Die 13 Radkilometer bis zu unserer Unterkunft in Siófok direkt am See, verliefen auf dem bis jetzt besten Radweg.

Tag 4

Wir müssen wieder nach Hause. Von Siófok starten wir über das Süd-West Ufer nach Balatonalmádi wo wir wieder nach Norden zu Veszprém abzweigen. Radtechnisch war es für uns der schönste Abschnitt. Nur gute Radwege und auch die beste Aussicht bei strahlendem Wetter.  Kulinarisch hatten wir bei einem Strandkiosk auch noch viel Glück, wir konnten einen Heek (Empfehlung von Edina!!) verzehren.

Überrascht wurden wir von dem außerordentlich guten Radweg nach Veszprém. Der war besser wie der eigentliche Balaton Radweg. Nur Steigungen wie bei einem Bahntrassenweg, herrliche ruhige Landschaft, eine Augenweide. Schneller als erwartet sind wir in Veszprém um ca. 15:00 Uhr angekommen. Das hat uns noch viel Zeit gegeben die Stadt zu besichtigen. Solltest du mal nach Veszprém kommen  dann ist es einfach ein Muss zur Burg rauf und die Stadt von oben zu besichtigen. Zum Abschluss ein Abendessen natürlich mit Wein vom Balaton, war eine gute Entscheidung hier unsere letzte Nacht zu verbringen.

Tag 5

   Unser letzter Tag in Ungarn. Vom Stadtrand in Veszprém starten wir schön langsam zum Bahnhof, dabei ging es steil bergab. Der kleine Sackgassen- Ausrutscher durfte natürlich auch nicht fehlen. Wir sind fünfzig Meter steil bergab in die falsche Richtung geradelt, mussten die natürlich dann wieder raufschieben. Der Rest war dann nur noch eine urige Bahnfahrt (Regionalzug Höchstgeschwindigkeit 70 kmh) bis nach Györ. Für einen kleinen Stadtbummel inklusive Mittagessen  in Györ hatten wir noch genug Zeit. Mit den Railjet ging es dann flott bis Bruck/L wo wir unsere Tour beendeten.

Conclusio

   Diese Balaton Tour wurde zu einem unserer schönsten Raderlebnisse. Mit dem Wetter hatten wir auch noch viel Glück. Das Regenloch konnten wir ausnützen und nur ein leichter  Wind wehte uns manchmal entgegen. Schon die Anreise im Nostalgiezug beeindruckte uns sehr. Man hat wirklich das Gefühl eine historische Zeit wieder zu erleben, da gibt es keinen Schalterautomaten und auch keine Computergesteuerten Bahnanlagen. Der gute alte Zugwart mit dem Befehlsstab und der Schaffner betreuen den Zug. Der Zug rast mit 60 kmh durch die grüne Landschaft, Geräusch und Geruch wie in alten Zeiten.  Das einzige, das noch gefehlt hat war der schon vergessene Achtungspfiff.

Es hat sich herausgestellt das wir die Routenplanung, Anreise über Veszprém zuerst über die Fähre, dann das Südufer danach das Nordufer wieder über die Fähre und die Heimreise über das Westufer nach Veszprém gut gewählt haben. Das erste Stück von Veszprém bis Balonfüred war vom Weg her das Abenteuerlichste. Es war von allem was dabei, Wald, Wiese, Feldweg, Wirtschaftsweg und Radautobahn. Gerade deswegen war das  mal was besonderes, auf den schlechteren Wegen ging es meist bergab. Vom Hügel herab der erste fabelhafte Anblick dieses großen imposanten Sees, großartig bestaunt von uns fünf Bikern.

Der Plattensee Radweg ist durchgehend asphaltiert, das Wurzelwerk hält sich in Grenzen. Am Besten ist es, den Radweg in der Vorsaison zu befahren. Auf die Straße auszuweichen ist nicht ratsam. Das Südufer verläuft flach das Nordufer hügeliger. Jedes Ufer hat seinen eigenen Reiz. Erstaunlich ist die Vielfältigkeit, Wohnsiedlungen, Strandpromenade, Weinbaugebiet, Nationalpark, Fanmeile in Siófok,… es ist von allem was dabei. Die schönste Aussicht auf den See hat man am Süd-Westufer.

Ab Siófok ist der Radweg von bester Qualität, kein Wurzelwerk, breit, asphaltierte Radwege die sogar teilweise durch den Wald führen. Vogelgezwitscher ist oft die Musik im Ohr. Überrascht hat uns auch der sehr gute Zubringerradweg zwischen Balatonalmádi und Veszprém. Der hinterließ bei uns einen sehr guten Eindruck, er war noch besser zu beradeln wie der Balatonradweg selbst.

Kulinarisch gibt es auch nichts zu bemängeln, wir haben überall sehr gut gegessen und waren von der Menge, dem Preis und der Qualität sehr begeistert.   Strandkiosk, alles lecker. Unsere vorgebuchten vier Unterkünfte exzellent, höchst bewertet und alle Gastgeber extrem zuvorkommend, diese Tour ist ein Muss für jeden Radler.

 

!!! Bei Interesse hier unsere Bilder !!!

Balaton Gallery von Pepito

Balaton Gallery von Hildegard

 

Traurige Nachricht

Für immer von uns gegangen.

Wir trauern um unseren Freund und Radkollegen

Weinöhrl Wolf

Wo Worte fehlen, das Unbeschreibliche zu beschreiben,
wo Augen versagen, das Unabwendbare zu sehen,
wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,
bleibt einzig die Gewissheit, dass Du immer in unserem Herzen fortleben wirst…

Aus der lokalen Berichterstattung:
Toter nach Fahrradsturz in Bruckneudorf

BRUCKNEUDORF. Ein 67-jähriger Mann aus Bruckneudorf war am 27.03.2017 gegen 18.00 Uhr auf der Windener Straße, am Truppenübungsplatz Bruckneudorf mit seinem Fahrrad alleine bergab die Straße gefahren. Der Mann musste in eine Linkskurve einfahren. Aus bisher ungeklärter Ursache dürfte er in den Graben gefahren und dabei schwer gestürzt sein. Mit schweren Verletzungen wurde der Mann mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen, wo er am 28.03.2017 verstarb.

Hundseimer Berg Gipfelsturm

Einmal was anderes, eine Tageswanderung über den Hundseimer Berg


Zum Auftakt der Radsaison, warum nicht einmal eine längere Wanderung. Nach dem ich noch nie den Hundseimer Berg erklommen habe, bot sich bei trüberen kühlen Wetter die Tour förmlich an. Die 17 Kilometer lange Strecke mit 700 Höhenmeter  durch das Naturschutzgebiet der Hundseimer Berge wurde  zum außergewöhnlichen  Erlebnis. Es ging von Petronell den Radweg entlang bis nach Hundsheim. In Hundsheim habe ich dann beim Sportplatz den direkten steinigen Weg zum Gipfel genommen. Danach das langgezogene Bergplato entlang zum Gipfelkreuz. Leider hat mir das trübe Wetter eine weite Aussicht verwehrt. Nach einer kurzen Fotopause ging es dann leicht abfallend bis nach Hainburg zur ersten Rast, Mittagstisch im Livios.

Nach dem Essen und dem aufstechen meiner Fußblase wollte ich noch mehr Natur genießen. Daher habe ich den Rückweg von Bad-Deutsch-Altenburg bis nach Petronell über den Treppelweg durch die AU genommen.

Conclusio:
Eine allein absolvierte außergewöhnliche Wanderung der Extraklasse wo man in sich gehen kann und den Frust der Ereignisse vergessen lässt. Wegen dem großen Interesse meiner Freunde/Bekannten  ist naher Zukunft eine Wiederholung geplant.

Wiener Wiesn 2016

Narrische Wiesn mit Udo Wenders  (30.9.2016)

Schon zum vierten mal, Rad Jahres Abschlusstour mit den Höfleiner Radler zum Kärntner Tag auf der Wiener Wiesn. Persönliche Begrüßung für uns und die Performance von Udo Wenders, wurde zum nie zu vergessenden Erlebnis.

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Diesen Stimmungs Snapshot konnte ich in der Eile festhalten

 

 

Györ Rad Bahn Kombi

Unser Rad-Trip nach Ungarn (Györ)  

Gruppentour abgeschlossen am 11. 9. 2016

Diesmal eine Kombination mit Rad und Bahn. Es geht von Carnuntum nach Mosonmagyarovar, Stadtbesichtigung  in Mosonmagyarovar  und danach weiter nach Györ. Am nächsten Tag nehmen wir die Ostbahn nach Bruck an der Leitha. Dann sind es nur noch 13 Kilometer mit dem Rad nach Carnuntum.

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[youtube https://www.youtube.com/watch?v=p3gcz7eveVk]

Sehr schöne Tour. Wir kamen schnell nach Mosonmagyarovar und von dort weiter ging es dann langsamer bis nach Györ. Der kulinarische Abschluß am Abend war die Krönung des Tages. Während am nächsten Morgen die ganze Gruppe  den Bahnhof suchte konnte es einer nicht lassen und radelte wieder retour.

ab_gehts_gyoerUnd, weil alles so schön passte ist es zu einer speed Fahrt gekommen. Nonstop 90 Kilometer mit zweimaliger Trinkpause, danach  war Josef (Pepito) wieder zuhause. Und für die teilweise schlechtere Strecke waren die Werte nicht mal so schlecht.

Als Vorschlag, Power Radler könnten den Trip in einem Tag schaffen. In fünf Stunden hin und mit der Bahn am gleichen Tag retour.

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Unsere Damen in Mosonmagyarovar

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Erste Rast mittags in Mosonmagyarovar

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Györ, am nächsten Morgen wieder startklar

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Ennsradweg

Ennsradweg – Durch die Welt der Berge und des Wassers

Von den Hohen Tauern bis zur Mündung in die Donau erschließt die Enns herrlich abwechslungsreiche Landschaft.

Über den Ennsradweg findet man sehr viel im Netz, hier die zwei wichtigsten Links
http://www.ennsradweg.at/de/home.html
http://www.ennsradweg.com/de

Und hier noch ein paar Broschüren zum durchlesen
http://www.ennsradweg.at/files/bilder/Ennsradweg_2016.pdf
http://www.ennsradweg.com/portal-ennsradweg/pdf/Trekkingbike_Ennsradweg_2006.pdf
http://www.schwaigerhof.at/pdf/ennsradweg.pdf

 

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Es ist vollbracht. Diese herrliche Tour haben wir ohne Probleme im Juli 2016 abgeschlossen. Leider hat uns hier öfter als geplant das Wetter einen Streich gespielt. Eine völlig aus dem Ruder gelaufene Wettervorhersage brachte uns in Verlegenheit. In den ersten drei Tagen wechselte das Wetter beinahe stündlich von Regen zur Sonne. Dementsprechend  kam es  oft zum lästigen Outfit-Wechsel.

Wir starteten die Tour vom offiziellen Startpunkt bei der Brücke in Flachau-Winkel. Wegen dem schlechten Wetter konnten wir nicht wie geplant zur Mündung gelangen. Wie beim Murradweg im Vorjahr war das erste Streckendrittel sehr gut ausgebaut und beschildert. Es war wunderschön durch die Naturbelassenen Täler zu radeln. Durch die starken Regenfälle, eine fast überlaufende Enns, ein Erlebnis der Extraklasse.

Im weiteren verlauf kommt man immer mehr auf Straßenabschnitte. Topographisch notwendig kann das Gesäuse (Nationalpark Gesäuse) nur auf der Gesäuse Straße durchquert werden. Das wilde Wasser  einige Wasserfälle sowie Tunnels die man meistens mit dem Rad umfährt entschädigen die Mühe. Die Enns überwindet innerhalb dieser kurzen Strecke (16 km) ein Gefälle von über 150 Metern. Das wildschäumende, schnell dahinsausende Wildwasser gab diesem hochalpinen Abschnitt seinen Namen.

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Nach dem Gesäuse geht es dann meist auf der Gesäuse Straße weiter bis Altenmarkt bei St. Gallen. Hier gab es dann die Variante über das Reichraminger Hintergebirge oder die Hauptroute weiter auf der Eisenstraße B115. Aufgrund zahlreicher Empfehlungen haben wir uns für die Variante über das Reichraminger Hintergebirge (Radweg R9) entschieden. Damit sind wir bei dem schwierigsten Teil der Strecke angelangt. Es ging steil Bergauf bis zur Mooshöhe und danach langgezogen Bergab auf steinigen Bergweg. Wie sich herausstellte ist dieser Teilabschnitt ein Mountainbike Paradies. Für unsere Räder zwar nicht optimal aber der Nationalpark Kalkalpen und die Trasse der ehemaligen Waldbahn Reichraming durch viele alte Tunnels waren die Mühe wert.

Auszug aus http://760net.heimat.eu/strecken2.html
Waldbahn Reichraming:
Um 1920 wurde die Waldbahn vom Bahnhof Reichraming ins Reichraminger Hintergebirge in Betrieb genommen, befördert wurde vornehmlich Holz, es gab aber auch beschränkt-öffentlichen Persowib0004nenverkehr. War vorerst Pferdetraktion vorgesehen, so musste aufgrund der beachtlichen Fördermenge und der Streckenlänge von 40 km bald die erste Dampflokomotive in Betrieb genommen werden, der bald weitere folgten. Schließlich wurde der Betrieb auf Dieseltraktion umgestellt. 1971 fuhr der letzte Zug, einige Triebfahrzeuge blieben bis heute erhalten. 

Bei Großraming kommt man wieder auf den Ennsradweg (R7). Hier ging es dann problemlos mit einer typischen Schaukel-Tour (rauf,runter) neben der Bahnlinie weiter bis nach Trattenbach. Ab Trattenbach wird die Strecke  merklich flacher. Einmal in Steyr angelangt, die schöne Stadt durchgeradelt und besichtigt, dann hast du das meiste schon hinter dir. Der Rest ist dann nur noch ein zwanzig Kilometer langer guter Radweg auf dem wir nochmal ordentlich reingetreten haben.

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Hier geht’s zum Album

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Die Höhenmeter – Auf 875 Meter rauf

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Radtour nach Mariazell 2016 (Gastbeitrag)

Vom 5. bis 7. August absolvierten heuer meine petronelller Radler freunde ihre jährliche Radtour nach Mariazell. Heuer war ich zum ersten Mal als Gastradler eingeladen, da die Gruppe urlaubsbedingt einen Ausfall zu verzeichnen hatte. Einen besonderen Dank geht an dieser Stelle an Madlen und Gix und ihren Griechenland Urlaub. 🙂

Erster Tag

Nach dem erfolgreichen Europacup Abend am 4. August (SK Rapid – Torpedo Belaz Zhodino 3:0), im wunderschönen neuem Zuhause, ging es Freitagfrüh in Wien Simmering für mich und Lukas los.

Tagwache war um 6:45. Ein besonderer Dank ergeht hierbei an die Wiener MA48 für den täglichen gratis Weckruf mit der pünktlichen Entleerung der Abfallcontainer.  Die ersten 10km wurden auf der Donauinsel absolviert. Um 7:40 trafen wir uns mit den übrigen zwei Mitstreiter (Jimmy und Mo) Höhe Milleniumscity, da diese mit dem Zug aus Petronell anreisten.

IMG_3067Zur viert ging es dann, am Donauradweg Richtung Traismauer, los. Diesmal wurde die rechte Seite der Donau gewählt. Dank einer kleinen Umleitung könnten wir sogar Korneuburg ein bisschen erkunden. Die erste Teilstrecke nach Tulln war von Gegenwind geprägt und die Radtour begann eher anstrengend. Auch das Wetter war nicht besonders, doch es blieb vorerst trocken.

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Unsere erste Rast legten wir nach zirka 45 Kilometer in Tulln im Café Winzig XL ein. Da kamen wir auch zu unserem wohlverdienten Frühstück.

 

Danach ging es Richtung Traismauer weiter. Der Radweg ist durchgehend asphaltiert und sehr gut beschildert. Uns kamen etliche Reisegruppen entgegen. In unsere Richtung waren wir allerdings weitgehend allein auf weiter Flur.

Rund 5 Kilometer vor Herzogenburg schlug das Wetter leider ziemlich ins Negative um. Zuerst begann es leicht zu nieseln doch relativ schnell wurde klar, dass wir in starke Regenschauer kommen werden. Wir beschleunigten unser Tempo und entschlossen uns, in Herzogenburg wetterbedingt einen Stopp in einer Pizzeria einlegen. Nach einigen Diskussionen wurde beschlossen, dass wir es trotz Regen nach Wilhelmsburg schaffen wollen, damit der nächste Tag nicht so anstrengend und weit werden würde.

Von Herzogenburg bis kurz vor St Pölten schien unser Plan aufzugehen, denn es regnete nur mehr leicht und wir schienen das Grobste überstanden zu haben. Dennoch meinte es der Wettergott nicht gut mit uns. Der Regen nahm zu und wir mussten abermals unser Tempo steigern. Kurzfristig suchten wir immer wieder Schutz unter den Brücken in St Pölten, um uns notdürftig vor den Regenschauern zu schützen.

Nach kurzer Diskussion beschlossen wir dennoch, nicht von unserem Ziel Wilhelmsburg zu erreichen, abzuweichen. Es gab noch einen Traubenzucker für jeden und wir radelten tapfer weiter (Danke Jimmy).

Es kam nun auch eine “Jetzt is eh scho Wurscht” Phase, die uns bis nach Wilhelmsburg begleitete.

IMG_3075Die Unterkunftssuche in Wilhelmsburg war zum Glück rasch erledigt und wir kamen beim Gasthaus “Zum Schwarzen Bären“ unter. Völlig durchnässt und KO beendeten wir den ersten Tag mit einem ungefähren Kilometerstand von 110. Am Abend gab es noch ein deftiges Abendessen mit mehreren Gängen und wir ließen den Abend bei einer gemütlichen Partie Wizard ausklingen (Leider endeten beide Partien mit den falschen Gewinnern). An dieser Stelle eine unbedingte Empfehlung für Wizard als einfaches, leicht zu erklärendes und dennoch lustigem Kartenspiel, dass nicht viel Platz im Rucksack wegnimmt (https://www.amazon.de/Amigo-Spiel-Freizeit-6900-Kartenspiel/dp/B00006YYXI).

Zweiter Tag

Frisch gestärkt durch ein kräftiges Frühstück und weitgehend trocken starteten wir in den zweiten Tag. Wettertechnisch hatten wir diesmal mehr Glück. Das Wetter war leicht bewölkt und es blieb den ganzen Tag über trocken. Dementsprechend flott gingen auch die ersten Kilometer von staIMG_3110tten.

Nach zirka 45 Kilometer kam das schwersten Teilstück der gesamten Strecke (bei Gscheid). Hier legten wir eine kurze Pause ein, um nochmals unsere Kräfte zu sammeln. Danach ging es ungefähr 4- 5 km bergauf. Dieses Stück war sehr herausfordernd, aber dennoch schaff bar.  Umso besser das Erfolgserlebnis, als wir oben, völlig durchschwitzt, ankamen. Danach waren es nur noch ein paar schnelle Kilometer bergab zum Alpengasthof Gruber, wo wir zu Mittag einkehrten. Die Kaspresknödel mit Schwarzbrot kann ich nur empfehlen.

 

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Nach dem Mittagessen ging es weiter Richtung Hubertussee. Unser nächstes Etappenziel war die berühmte Wuchtelwirtin.. Das Streckenprofil dorthin war meist flach bis bergab. Bei Ulreichsberg ist übrigens die einzige Stelle am gesamten Traisentalradweg, an dem man sich verfahren hätte können. Hier muss man links abbiegen während es schön bergab geht. Optimal beschildert ist diese Abzweigung nicht gerade. Bei der Wuchtelwirtin wurde die obligatorische Wuchtel (Buchtel) gegessen. Gibt’s da eigentlich einen Unterschied?

 

 

Zwei Kilometer weiter, war auch schon der Hubertussee, in dem sich zwei Hartgesottene von uns „erfrischten” (Wenn man das so nennen kann). Danach war nur noch die letzte Steigung vor Mariazell (Serpentinen) zu bezwingen und wir hatten es geschafft. Unsere Tagesstrecke betrug zirka 72 Kilometer. Unsere Unterkunft in Mariazell war das Hotel „Himmelreich“. 30Eur pro Übernachtung mit Frühstück fanden wir ein ganz faires Angebot.IMG_20160806_160242

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Dritter Tag (Abreise)

Am Sonntag gab es noch eine kleine Sightseeing-Tour und die Heimreise mit der Mariazeller-Bahn und der ÖBB. Ein Tagesticket für das Rad kostete 5Euro + 1x Vollpreis 15  Euro bis nach St Pölten. Am Bahnhof gab es einen kleinen Kiosk, der auch sonntags geöffnet hat. Dort konnten wir uns noch mit einem kühlen Bier für das bevorstehenIMG_20160807_163901de Wiener Derby eindecken. Die Fahrdauer betrug zirka 2 Stunden bis nach St.Pölten. Das Panorama war wirklich sehr schön und man kann die Fahr durchaus genießen, doch die Netzabdeckung (verständlich aufgrund der Berge) ließ leider sehr zu wünschen übrig. Deswegen konnten wir das (erfolgreiche!) 318. Wiener Derby eher schlecht als recht verfolgen.

Der Umstieg in St Pölten war wie üblich, wenn man über die ÖBB plant, stressig. Lediglich 8 Minuten wurden eingeplant um zum richtigen Bahnsteig zu kommen und den richtigen Waggon zu finden. Ich bin zum ersten Mal mit einem Zug gefahren, der einen eigenen Radwaggon hatte. Hat jedenfalls alles bestens funktioniert. Selbst ein Umbuchen (Jimmy und Mo fuhren direkt zum Flughafen weiter) war (halbwegs) problemlos möglich. Meine Reise endete bereits in Wien.

Fazit:

Alles im allem war es eine sehr schöne und auch herausfordernde 2 Tagestour. Die zwei Steigungen, waren sportlich genau richtig (fordernd aber schaff bar). Die Rückfahrt war sehr entspannt und auch die Unterbringungen samt Verpflegung war ausgezeichnet. Das Wetter am ersten Tag hätte ein bisschen besser sein können, aber gerade an diese Touren erinnert mich sich dann. 😉

Ich hoffe wir können diese oder eine andere Tour bald wiederholen.

Der Donau Amazonas Radtrip

Kraftwerk Gabčíkovo

Warum nicht mal eine Radtour durch die ungarisch, slowakische Donau-Auenlandschaft. Für viele zu unrecht unbeachtet geblieben, die neben den österreichischen Nationalpark Donauauen weit grössere Au-Landschaft zwischen den beiden Ländern Ungarn und der Slowakei in der nähe vom Kraftwerk  Gabcikovo gelegen, bot sich uns die Gegend für eine längere Radtour.
Das langgestreckte Au-Gebiet zwischen Cunovo und Gabcikovo wird nicht zu unrecht als der Donau-Amazonas bezeichnet. Die im alten Flussbett verlaufende Grenze zwischen Ungarn und Slowakei kann mittels einer Fähre überquert werden. Allerdings ist im Netz nicht viel über die Fähre zu finden. Hier der einzige Link den ich gefunden habe. Dunaremete, Hungary – Gabcíkovo, Slovakia.

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Hier die genauen Koordinaten
Dunaremete, 9235 Ungarn “47.879954, 17.464772”
Gabčíkovo, Slowakei “47.865545, 17.529196”
Diese U-Boot Fähre hat mich zu einem kleinen YouTube Video inspiriert.
The Forgotten ferry between Dunaremete , Hungary – Gabcíkovo , Slovakia

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Hier ein paar Bilder von der Fähre
Es ist schwer etwas über die Fahrzeiten herauszufinden. Die zwei Bilder von Mitte 2016 könnten helfen. Die Fähre fährt nur ein paar mal am Tag. Die 140 Kilometer Radtour musste ich um 7:00 Uhr früh starten damit ich die Fähre um 12:30 Uhr erreichte.
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Über die historische Entwicklung der Gegend und das Mammutprojekt “Kraftwerk Gabcikovo” mit der Verlegung des Donaulaufes hier noch wichtige Links.

Kurztrip nach München mit Austria-Radreisen

TOUR DES JAHRES 2016 Kurztrip ab/bis München

Wir haben eine kleine Tour eingeschoben. Wir möchten Bayerisches Brauchtum rund um den Starnberger See erkunden. Diesmal mit geborgten Rädern da die Rad Mitnahme per Bahn auch nicht ganz einfach ist.  🙁 🙁 🙁

Hier der Link zum Veranstalter
austria-radreisen.at

 

München Kurztrip abgeschlossen.

Radtour Münchner Seenrunde
Die Radtour Münchner Seenrunde war eine wunderbare Radrundreise in Bayern. Auf sehr ruhigen Wegen radelnden wir  von München den Alpen entgegen. Herrliche Seen sind  immer wieder unsere Begleiter.  Es ging  auf ruhigen Wegen entlang der Isar hinaus nach Bad Tölz und wieder zurück nach München. Wir genossen eine einzigartige grüne Landschaft. Bayrischer Brauchtum,  gute Radwege durch den Bayrischen Wald, nur ein kurzes steiniges Almstück mussten wir überwinden. Auch unsre robusten Leihräder waren für die Tour bestens geeignet.

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Download (PDF, 2.41MB)

 

Destination Salzburg Grado

Projekt “Destination Grado” abgeschlossen !

Weiter unten alles Wissenswerte über die grandiose Tour

Das war die ursprüngliche Planung ….

Planung 2016  Von Carnuntum über Wien, Linz bis Salzburg

Den Ciclovia Alpe Adria Radweg habe ich schon lange auf meiner Wunschliste. Aber der Startpunkt ist da in Salzburg, Mozartplatz. Die Stadt Salzburg anzuradeln ist auch sehr verlockend. Daher die Planung für 2016, Part 1 von Carnuntum bis Salzburg und danach den wunderschönen   Ciclovia  bis Grado als Part 2.

 Part 1 – Bis Salzburg

Bis Salzburg sind es ca. 400 Kilometer und kurz vor Salzburg ist ein kleiner Hügel der wird zu schaffen sein. In einer Woche sollte sich das locker ausgehen.

Hier kannst du dir die genaue Strecke ansehen und runterladen.

Part 2 – Salzburg – Grado

Über den Ciclovia Alpe Adria Radweg der in der Kurzform CAAR genannt wird, gibt es im Web jede Menge Infos. Ich habe unten eine Linksammlung zusammengestellt.

Wikipedia Artikel,   Bergfex,  Die offizielle Homepage,  Link zu Gpsies,  Bahn-Rad Transport,  Micotra Video Fahrpläne, Bahntrassenradwege (viele Bilder)

Und der Esterbauer Rad Reiseführer,  darf natürlich auch nicht fehlen.

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Bisschen Bergiges ist auch dabei. Dennoch sollte es sich in einer Woche ausgehen.

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Fahrtrichtung Süden (Salzburg – Grado): Am  Ende des Gasteinertales muss man mit der Tauernschleuse der Bahn (Böckstein – Mallnitz) auf die Südseite des Alpenhauptkammes fahren.
Für die Planung wichtig die Tauernschleuse

Die Frankfurter Rundschau , Ein Bericht vom 30. Sep. 2015 “Mit dem Rad über die Alpen ans Meer”.  Und hier noch ein Link zum fahrrad-tour.de Tagebuch
Ganz Wichtig der Alpeadriablog

Alpeadriablog   pepito_driveing

In der Summe wären das ca. 800km die ich in 14 Tagen schaffen möchte. Die Planung wird noch eine Herausforderung.  Für Tipps und Anregungen bin ich euch dankbar.

Hier noch ein nettes Youtube Video, als netten Vorgeschmack

 

Projekt “Destination Grado” abgeschlossen !

23 Hier kommst du zur Foto Sammlung

Motivation:
Ich wollte es schon immer schaffen. Mit eigener Kraft von Carnuntum (Österreich) bis an die Adria (Grado, Italien). Der CAAR Cyclovia Alpe Adria Radweg mit der Anreise nach Salzburg per Rad bot die ideale Gelegenheit dazu.

Unsere Streckenplanung:
Anreise von Carnuntum über den wunderschönen Donauradweg bis zur Mozartstadt Salzburg als Teil 1. Als zweiten Teil dann den 2015 prämierten  CAAR Cyclovia Alpe Adria Radweg bis nach Grado in Italien.
Der Alpe Adria Radweg wurde am 31. Jänner 2015 auf der Messe „Fiets en Wandelbeurs“ in Amsterdam als Radroute des Jahres ausgezeichnet.
„Radroute des Jahres“ ist eine Initiative von „Fiets en Wandelbeurs“ und wird jedes Jahr an die Organisatoren von erfolgreichen internationalen und vor allem grenzüberschreitenden Radwegen vergeben. Der Alpe Adria Radweg war gemeinsam mit der Tour de Manche (Frankreich/England) für diesen Preis nominiert worden.

Teilnehmer:
Drei Radler Ich Josef (Pepito), Irmgard und Hildegard starteten direkt in Petronell-Carnuntum. Christoph konnte nur auf dem Teilabschnitt zwischen Vöcklabruck und Villach dabei sein und sechs weitere Radler kamen in Salzburg dazu. Als Einziger konnte ich die Strecke ohne Bahnkilometer bewältigen. Einige  von uns mussten wetterbedingt ein paar Kilometer mit der Bahn zurücklegen.

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Josef (Pepito)

Irmgard
Irmgard

Christoph
Christoph

Hildegard
Hildegard

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Übrigens, Hildegard unsere Italienerin, war die erfolgreichste Radlerin. Noch vor zwei Monaten bei jeden Hügel aufgegeben. Dann zu Weihnachten ein neues Rad. Nach nur zwei Monaten von 0 auf 900 Kilometer und das ohne Beschwerden. Wie geht das ?. Ich weiß es nicht, fragt sie selbst.

 

Hier die genauen Gesamt –  und Tagesdaten.
933 zurückgelegte Radkilometer mit über 4900 Höhenmeter. Dabei 26360 kcal verbraucht.
Den genauen GPS Track findest du hier GPX-Track_Projekt-Destination-Grado.

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Tagesauswertung:

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Unsere Höfleiner Freunde sind in Salzburg hinzugekommen und in Grado gestrandet.

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IMG_20160602_140642Conclusio Part 1:
Jeden Meter eine herrliche Tour. Am Anfang der wunderbare Donauradweg bis nach Linz. Durch eine sehr schöne Donauauenlandschaft durchgeradelt  –  die Wachau ist sowieso eine der schönsten Gegenden Österreichs. In Mauthausen mittels Fähre die Donau übersetzt.  Der ebenso schöne Traunradweg ging dann weiter bis Lambach Markt. Danach der Ager entlang über Schwanenstadt, Attnang-Puchheim bis nach Vöcklamarkt via Vöcklabruck. Ab Vöcklamarkt wurde es dann hügelig, es waren ein paar Steigungen zu überwinden. Einmal oben angelangt eine herrliche Aussicht, rein in das Salzburger Land. Der Mozartradweg war dann durch die schnelle steile Abfahrt schnell erreicht. Er verlief dann schwach abfallend rein in die Stadt Salzburg ca 10km.Diese  Asphaltstrecke, war ein langes 25kmh Rollererlebnis (exzellent).

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Conclusio Part 2:
Der CAAR “Cyclovia Alpe Adria Radweg”, war nicht zu vergleichen mit der “Part 1” Strecke. Problemlos ging es entlang der Salzach bis Hallein auf einem guten Radweg. Zwischen Golling und Werfen muss man leider noch ein Stück Straße radeln (ca. 15km). Durch den schwachen Verkehr war das aber kein großes Problem. Der Paß Lueg, ein paar leichte Steigungen und eine ca 200m lange steilere und es war auch schon vorbei. Oben am Paß Lueg herrliche Panorama Aussicht über das ganze Tal, eine Augenweide.  Die Strecke verlief auf Rad-Wirtschaftswegen bis zum Klammtunnel. Den wollte ich einfach erleben,  den Klammtunnel kannst  du sicher durchradeln, es ist nur laut und stinkend aber man muss da durch, mal was anderes. Ab den Tunnel dann wieder bis vor Bad Gastein und durch Bad Hofgastein eine touristische Disney Route.

DSC00441Die grosse Herausforderung der 1,7km lange Aufstieg in Bad Gastein. Hier muss man auf kurzer Distanz 400 Höhenmeter überwinden. Davon sind aber nur zwei kürzere Teilabschnitte wirklich mit einer 17% Steigung. Für die meisten ein zweimaliger 100 Meter raufschieber. Für mich war es dann doch nur ein erster Gang Schlangentreter. Nach den jeweiligen Steigungen kann man sich aber zwischendurch auch gut in den flach verlaufenden Teil ausrasten. Der Spuk war bald vorbei. Einmal oben angelangt ging es dann nur mehr flach bis zur Tauernschleuse Böckstein-Mallnitz.

Auf der Südseite vom Alpenhauptkamm, nach Mallnitz, ging es dann alla Großglockner bergab. Für mich war dieser Runterraser der gefährlichste Teil der Tour. Innerhalb weniger Kilometer verlierst du 400 Höhenmeter. Der Rest war nur noch eine leichte Übung. Es ging stetig bergab, entlang der Möll und später an der Drau bis nach Villach. Natürlich ein sehr guter Drauradweg. Ab Villach bis nach Arnoldstein ebenfalls eine sehr gute Radlerstrecke. Nach Arnoldstein darf man dann wieder auf ca. 700m raufradeln. Das ist der Grenzbereich zu Italien zwischen Thörl Maglern und Travisio. Ein gut ausgebauter durch den bergigen Wald führender neuer Radweg über die Grenze erwartet dich.

DCIM105GOPROAb Travisio beginnt dann die Rad-Lokomotive zu fahren. Ca. 60km geht es der Bahntrasse entlang durch viele Tunnels, historisch einzigartig, dem Kanaltal entlang, auf bestem Radweg bis nach Venzone. Kurz vor und  nach  Udine wird es dann abwechslungsreich. Es ist gut beschildert, die Radwege sind jedoch sehr unterschiedlich. Es kommt alles auf dich zu, Straße, Güterweg, guter schlechter Radweg, Schotter, Wald Wiese, viel und wenig Verkehr. Hier wird noch am meisten am CAAR gearbeitet. Mit ein wenig Geschick kommt man aber gut damit zurecht. Die letzten 20 Kilometer verlaufen dann wieder flach auf guten Wegen bis nach Grado. Der lange Dammübergang vor Grado ist die Krönung deiner Reise.

IMG_20160614_151343Und man glaubt es kaum….. sechs Pannen mussten wir erleiden. Zwei Patschen, am Bike von Josef, musste zweimal der Schlauch getauscht werden. Eine Schaltungsjustierung bei Hildegard. Eine verloren- und wiedergefundene Schraube. Vier mal mussten wir eine Radwerkstätte aufsuchen. Zwei mal Reifenerneuerung bei Josef, und Christoph’s Bremsen mussten ebenfalls erneuert werden. Zum Glück noch rechtzeitig vor der extremen Abfahrt gleich nach Mallnitz.

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23 Hier kommst du zur Foto Sammlung

 

 

 

 

Radkultur-Trip Eisener-Vorhang Grenzlandtour

Einradeln 2016 – Kultur mit Rad pur

Valtice (Feldsberg) 2016-01-10 09-15-28Ein besonderes Radschmankerl wird die geplante drei Länder Grenzlandtour entlang dem Eisenern Vorhang ( Euro Velo 13 ). Wir starten in Retz radeln über Hardegg nach Znaim durch den Nationalpark Thayatal.

Eisener-Vorhang-GrenzlandtourDie Windmühle und den Erlebniskeller in Retz werden wir gleich am ersten Tag bewundern. Wir radeln durch den Nationalpark Thayatal und bummeln durch die Altstadt von Znaim. In Znaim werden wir die erste Nacht verbringen. Am nächsten Tag geht es zur längsten Kellergasse Europas in Hadres und weiter nach Laa an der Thaya. wo wir die zweite Nacht verbringen. Am dritten Tag gleich drei Kulturelle Leckerbissen, wir Radeln zum Galgenberg in Wildendürnbach (Ausgezeichnet als “Kellergasse des Jahres” 2013). Über die kleine Südmähren Stadt Mikulov geht es dann weiter nach Valice (zu deutsch Feldsberg) wo das UNESCO Weltkulturerbe Schloss Valtice (Schloss Feldsberg) zu bewundern ist. Eisener_Vorhang_KTM_Route

Die etwas längere Route von unserer Unterkunft in Valtice bis nach Mannersdorf bei Angern haben wir wegen des besseren KTM (Kamp-Thaya-March) Radweges auf die österreichische Seite verlegt. Die letzte Etappe führt uns über Tallesbrunn – Oberweiden -Marchegg – Schloßhof – Engelhartstetten nach Stopfenreuth in das Herz vom Nationalpark Donau-Auen. Bratislava werden wir nicht besuchen. Von Stopfenreuth sind es dann nur wenige Kilometer über den Kurort Bad-Deutsch-Altenburg zur Römerstadt Carnuntum wo die Tour endet.

Tourdaten:
Einweg-Strecke – 263,17 km

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Hier ist noch die genaue Route “Eisener Vorhang Grenzland Tour” zum ansehen/download

 

Die Pepito’s  stellen sich vor:

Peptitos


Gerhard, Hans, Anni, Josef (Pepito), Josef, Karin, Gabi, Irmgard, Christoph, Iris, Tara, Hildegard

 

 

 

 

 

Danke an ” Alle” das ihr durchgehalten habt.
Waren fünf schöne Tage mit wenig Sonne und wenig Regen.
Am Anfang schwere Strecke, dann ab Valtice leicht.
Viel erlebt weniger besichtigt als geplant.
Bergauf, bergab, das hügelige Weinviertel und flache Marchfeld.
Bummelzug mit Rädern nicht möglich, Schloss Valtice geschlossen, wie die böhmischen Weine munden wissen wir jetzt.
Der Schmäh ist uns auch nicht ausgegangen.
Jeder war mal auf der Schaufel,
nur Tara haben wir als Gast verschont.
Ich freue mich schon auf die nächste Tour.

Stationen ab Retz:

Nationalparkhaus, Thayatalbrücke, Eisener Vorhang, Böhmische Hochzeit in Znaim, Painted Cellar Satov, Kellergasse Hadres, Gut Blaustauden, Ernstl Schnapskammer, Willis Keller, Galgenberg Turmspitze Wildendürnbach, Schloss Mikulov, Villa Daniela, Valtice Kolonnade, Schloss Hauptplatz Valtice, Weinverkostung Hotel Salety, Hohenau an der March (Atrium), Burg Jedenspeigen, Marchegg Storchenkolonie, Forsthaus Stopfenreuth.

Links:
Nationalparkhaus: http://www.np-thayatal.at/de/pages/nationalparkhaus-30.aspx
Thyaatalbrücke: https://de.wikipedia.org/wiki/Thayabr%C3%BCcke_Hardegg_%E2%80%93_%C4%8C%C3%AD%C5%BEov
Eisener Vorhang: http://www.np-thayatal.at/de/pages/foto-grenzueberschreitender-naturschutz-5-3.aspx
Painted Cellar Satov: https://www.tripadvisor.at/Attraction_Review-g2184534-d2170865-Reviews-Painted_cellar_Malovany_sklep-Satov_South_Moravian_Region_Moravia.html
Kellergasse Hadres: http://www.hadres.at/de/pages/kellergassen-107.aspx
Gut Blaustauden: http://www.blaustauden.at
Galgenberg  Wildendürnbach: http://www.galgenberg.at
Schloss Mikulov: https://de.wikipedia.org/wiki/Mikulov
Villa Daniela: https://www.dopenzionu.cz/valtice/penzion-villa-daniela-7692
Valtice Kolonnade: http://www.lednicko-valticky-areal.cz/de/kolonnade.php
Schloss  Valtice: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Valtice
Weinverkostung Hotel Salety: http://winvin.cz/en/
Hohenau an der March (Atrium): http://www.hohenau.at/Veranstaltungszentrum_Atrium_8
Burg Jedenspeigen: http://www.weinviertel.at/a-schlossmuseum-jedenspeigen
Marchegg Storchenkolonie: http://www.wwf.at/storchenhaus
Forsthaus Stopfenreuth: http://www.otmar-weber.at/

Eisener Vorhang Radtrip Grenzlandtour 13.5.2016

Tag 1

Der Wetterbericht nicht gerade erfreulich, aber wir mussten starten, es war alles gebucht. Zum Glück kein Regen bei der Anreise nach Retz. Nach Ankunft gleich gestartet bei leichtem Nieselregen. Der erste Anstieg bei der Retzer Mühle war leichter als erwartet. Sehr guter Radweg bis zum Nationalparkhaus  in Hardegg, wo wir uns einen kurzen Film über Flora und Fauna im  Nationalpark Thayatal ansahen.
Nach einem kleinen Imbiss ging es weiter….. zuerst schnell bergab bis zur Thayabrücke, aber dann….. 2,5 km steil bergauf. Das war für einige von uns dann doch nicht die leichteste Übung. Endlich den Berg überwunden gönnten wir uns einen Kaffee in einer urigen Radlerkneipe. Der Radweg verlief dann im Wald weiter. Leider war der Weg durch die Nässe so aufgeweicht, dass er nur mit größter Mühe zu bewältigen war. In weiterer Folge musste ich daher den Streckenverlauf anpassen. Mehr Straße und weniger Radweg. Auf guter verkehrsarmer Straße ging es dann schnell bis nach Znaim. Nur eine lästige Baustelle vor Znaim war noch zu bewältigen.

Das Znaim auf einer Anhöhe liegt und wir zum Tagesabschluss wieder eine Anhöhe zum Hauptplatz überwinden mussten, war für alle eine Überraschung. Zuletzt ging es dann locker und sehr trickreich zur Unterkunft. Leider war das Personal wegen einer gerade stattfindenden Hochzeit im Stress, sodass von der vier Sterne Unterkunft eher nur drei übrig geblieben sind. Die meisten von uns sind aber sowieso schnell todmüde ins Bett gefallen.

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Tag 2

Am Morgen gleich mal nachgesehen wie das Wetter sich entwickelt. Nur feucht angereicherte Luft, wir konnten pünktlich starten. Am Programm stand nun Znaim zur Besichtigung. Jedoch wollte niemand mehr den Hügel raufradeln.  Also suchten wir uns eine Bummelzug -Haltestelle. Der Bummelzug bringt die Touristen durch die ganze Stadt. Wir haben leider die Abfahrt an unser gewünschten Haltestelle verpasst, so dass wir einfach die nächste aufsuchen mussten. Dort haben wir eine Stunde gewartet , vor einen Kloster wo ein großer Weinmarkt stattfand, doch dann hat er uns  mit Rad nicht mitgenommen. Das war wohl nichts, nur Zeit verplempert.

Ab nach Satov. Znaim selbst werden wir mal nachholen müssen. Der steile Anstieg gleich nach Znaim sowie der schlechte Weg wurde für die meisten von uns zur Rutschpartie. Im flachen Bereich ist es dann besser geworden. Auffällig war das sich die Strapazen sehr viele einheimische Radler ( mit Kindern! ) angetan haben. Es wimmelte nur so von Radgruppen. Wegen dem aufgeweichten Weg mussten wir uns in zwei Leistungsgruppen aufteilen. Christoph und Josef nahmen den Radweg, der Rest bevorzugte die Straße. In Satov haben wir uns wieder zusammengefunden.

Die Besichtigung des „painted cellar“ war ein Highlight an diesem Tag, die hat allen gefallen. Den frei zugänglichen Bunker in Satov konnten wir leider nicht finden. Im landschaftstypischen hügeligen Gelände ging es dann weiter bis Wulzeshofen „Gasthaus Bsteh“ wo wir ein sehr gutes Abendessen genossen. Freundlicherweise hat uns dann noch mein Schwager Herwig im Gutshof Blaustauden auf einen Umtrunk eingeladen. Dann nur noch ein paar Kilometer bis nach Laa/Thaya in die Unterkunft.

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Tag 3

Nach erholsamer Nacht und gutem Frühstück auf zum Treffpunkt (zweite Pension). Die beiden “Einheimischen” unter uns, wissen es besser, sind mir davon geradelt. Ich musste dann als Nachzügler mit dem Navi nach. Ich war dann zeitgerecht vor Ort, jedoch habe ich nicht gerechnet das sich die ganze wissende Meute verfährt und später ankommt als ich. Sorry, ist Künstlerpech, meine lieben Kollegen!!

Bis nach Wildendürnbach war es dann mit Rückenwind angenehm zu fahren. Erste Station beim Ernstl, ein grandioses Schnapserl und einen Snack, vielen Dank an Ernstl. Zweite Station im Keller bei Willi, da musst du aufpassen das du nicht zu viel verkostest. Habe aber nicht so lange gerechnet, da Anni den Aufstieg zur Galgenberg- Turmspitze von der falschen Seite in Angriff nahm. Das war für mich angenehm, ich konnte den Radaufpasser Job nochmal in den Keller verlegen und dort wieder ein Achterl mit Nussbrot geniessen.  Danke an Willi!

Auf der Radautobahn ging es dann weiter bis nach Mikulov. Mit Rückenwind ging es schnell voran, nur die Steigung rauf zum Hauptplatz mussten wir noch schaffen. Längere Pause Schlossbesichtigung und Mittagessen in Mikulov, war ein angenehmer Stadtbesuch.

Der zeitweilig holprige Radweg bergauf/ab  Richtung Valtice ist noch verbesserungswürdig. Zukünftig müssen wir uns eine Ausweichroute überlegen. Aber die Mühe hat sich dennoch gelohnt, in Uvaly fanden wir eine exclusive Gaststätte,( Villa daniela) wo wir Kaffee genossen und bei der Kolonnade kamen wir auch noch vorbei. Der Rest bis zu unserem Hotel „Salety“ bergab, hier erlebten wir alle unsere steilste,h schnellste Talfahrt.
Abenddinner mit Weinverkostung im Hotel „Salety“, sehr schöner Tagesausklang.

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Tag 4

Von Valtice ging es weiter bis zum Grenzübergang Rheintal. Der Radweg auf tschechischer Seite wurde besser. Nur noch kurzer schlechter Weg bis zum Grenzübergang. Dann auf österreichischer Seite schöner Radweg bis nach Hohenau an der March. Unser Vorfahrer Christoph konnte für uns einen Tisch im Restorante Atrium reservieren. Gabi und Josef mussten schnell zum Bahnhof, mit der Bahn Richtung Wien, die Arbeit ruft. Nach dem Essen ging es weiter bis zum Burgschloss Jedenspeigen. Nach kurzem Aufenthalt weiter nach Dürnkrut wo wir uns eine Kaffeepause gönnten. Danach ging es schnell mit Rückenwind zum Gasthof “ZUR TRAUBE” L. u. G. Reischütz, in Mannersdorf an der March. Sehr nette Unterkunft. Schöne geräumige Zimmer und ein sehr gutes Essen. Wir gönnten uns gleich drei Flaschen Wein zum Abschluß des Tages.  Auf dieser Strecke (KTM Radweg) einfach ein “Muss” hier zu logieren.

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Tag 5

Nur noch ca. 45km bis zum Ziel. Die Sonne versteckt sich noch immer und mit starken Seitenwind ist zu rechnen. Hier verläuft der Radweg zeitweilig auf verkehrsarmer Straße. Manchmal hatten wir Glück, Rückenwind. Das letzte Highlight auf der Strecke die Storchenkolonie in Marchegg. Da haben wir uns wohl mehr erwartet. Das Storchenhaus geschlossen und ob da die Radler willkommen sind ?. Wir haben es nicht raus gefunden. Es ging weiter bis zum Forsthaus in Stopfenreuth. Da feierten wir zu Mittag den Tourabschluß. Ein paar Kilometer noch bis nach Bad Deutsch Altenburg wo wir unsere Tour beendeten.

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23 Hier kommst du zum Fotoalbum Radimpressionen

Conclusio:

Die Tour ist nichts für schwache Nerven. Auf österreichischer Seite hervorragende Radwege meistens Asphalt. Auf tschechischer Seite ist der  Radweg schlechter. Das hat aber auch mit dem Nationalpark zu tun, da wird man wohl kaum Asphalt erwarten. Es gibt starke Steigungen die viel Kraft kosten. Landschaftlich ist die Gegend ein Naturjuwel. Keine Windräder und wenn man mal am Hügel oben ist, meistens eine Panoramaaussicht über das ganze Weinviertel. Bei Nässe ist die Tour nicht zu empfehlen (war leider unser Handicap). Wenn mal ein paar Baustellen vor Znaim fertig sind, wird auch der Radweg gut sein. Die direkte Verbindung von Znaim bis Satov war das schlechteste Stück. Steil bergauf und noch dazu Feldweg. Verwunderlich das gerade hier die meisten Radler unterwegs waren.  Auf österreichischer Seite dann wieder alles vom Feinsten mit sehr viel Kultur. Radverbindung über Novy Prerov bis nach Mikulov komplett neu. Die Verbindung Mikulov – Valtice sehr schlecht. Es scheint als wurde seit Kriegsende noch nichts unternommen, nur ausgebessert. Ab Valtice ist der Weg wieder besser. Im Großen und Ganzen hat man aber schon den Eindruck das man bemüht ist und den Radtourismus beleben möchte. Der KTM Radweg in Österreich war wie zu erwarten, wieder gut. Der verläuft aber zeitweilig auf verkehrsarmer Straße.

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Vienna Runde

Vienna Round – We have done

Wien_shotDie Vorgeschichte zu der Extraklasse Tour kann man hier finden

Den genauen Track findest du hier.

Es ist vollbracht. Die lange angekündigte Wien Runde wurde geradelt. Am Start waren neun Radler und Franz ist als zehnter nach sieben Kilometern dazu gestoßen. Es ging schnell voran. Nur 1,5km Feldweg und danach 16km den Marchfeldkanal entlang. Der Marchfeldkanalweg ist gut beschottert  könnte aber auf einigen Teilabschnitten besser sein. Es war für alle eine neue Erfahrung.

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Danach in Floridsdorf auf die Donauinsel bis zur Nordbrücke. Diese Strecke ist ja wie allgemein bekannt eine richtige Radautobahn und das Wiener Radlerparadies. Für die Tischreservierung im Waldgrill (am Cobenzl) konnte ich eine kurze Pause nützen. Danach ein kurzes verwinkeltes verkehrsreiches Stück bis zur Grinzingerstraße. Mein Navi hat das perfekt gemeistert. Das Grinzinger Ambiente genossen wir während langsamer Anstiegsfahrt den Cobenzl rauf. Mittagessen am Cobenzl (Waldgrill) wie üblich ausgezeichnet. Ab Mittag hat Fritz die Tour geführt, um den CGCZ  (Certified GPS Cycle Zippeder) Status zu erlangen 😛 😛 😛 .

Stopp für ein Photo. Was bekommt man da zu Gesicht

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Panoramablick auf Wien

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Und weil das mit den CGCZ so gut geklappt hat ist uns im Zuge der Euphorie ein schwerwiegender Fehler unterlaufen. Wir haben den Schlussmann plus einen weiteren Zippeder verloren. Murphys Gesetz hat dann auch noch zugeschlagen. Das waren so die Probleme.
Route wurde verlassen (ist schlecht besser stehenbleiben und warten bis der Guide wieder zurückkommt), keine Handy Erreichbarkeit, Handy nicht aufgelegt, nur Mailbox, WhatsAPP Standort Versendung (noch nie gemacht) usw. Nach einer dreiviertel Stunde ist es uns dann doch wieder gelungen unsere Kollegen am Telefon zu erreichen. Nachdem ich endlich die Gasse wusste konnte ich Sie schnell wieder finden. Aber aus Fehler lernt man und beim nächsten mal wird man das Verhalten im so einem Fall vorher besprechen.

Entlang der Liesing bis nach Schwechat konnten wir bei leichten Gegenwind noch eine schöne Strecke erleben. Wieder beim Rathaus angelangt teilten wir uns nach den weiteren gewünschten Bedürfnissen schnell auf.

Alle beisammen, unser schönes Gruppenfoto darf nicht fehlen 😛

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Nightmare, Heimreise mit Rad via Bruck/L

Nachdem ja zwei Brucker Kollegen dabei waren, war die Heimreise nach Petronell via Bruck/L angesagt. Schnell die empfohlene Route ins Fahrradnavi und los geht s. Die Feldwege waren in einem derart schlechten zustand das mir die Route mehr abverlangte als die ganze Wien Runde. Zu sechst sind wir über Stock und Stein geradelt und um 19:00h endlich in Bruck/L angekommen. Ich habe die Strecke sofort auf meine “Black List” gesetzt. Nie wieder !.

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Um 20:00h in Petronell war endlich der Spuk zu Ende.

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Carnuntum Bratislava Excelent Family Cycle Trip

Bis dato meine schönste Runde

Ideale Cycle Stecke für einen Tage Trip nach Bratislava. Am höchsten Punkt in Edelstal ein tolles Landscape Panorama und ein DownTown Erlebnis in Bratislava begeistert. Die Stecke besteht aus 100% Asphalt, mit viel Touristen in der Bratislava Innenstadt ist zu rechnen. Das Fahrrad kurz in der Fußgängerzone als Trittbrett Roller zu verwenden ist eine willkommene Abwechslung.

Streckenverlauf:
Petronell-Rohrau-Gerhaus-Pachfurth-Bruck/L-Parndorf-Neudorf-Gattendorf-Pama-Kittsee-Bratislava-Berg-Edelstal-Prellenkirchen-Schönarbrunn-Hollern-Petronell

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Das beliebteste Fotomotiv in Bratislava ist der Kanalmann. Das Bild musste einfach sein. Ich musste abwarten bis alle Touristen weg waren.

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Unglaublich was sich da in der Innenstadt alles herundummelt. Hier kann man viel Besichtigen und jedem Menge Zeit verbringen.

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Um diese Aussicht genießen zu können habe ich den Straßenabkürzer vermieden und bin extra ein paar Meter höher am Radweg raufgeradelt.

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Zum Abschluss kannst du bei den Buschenschenken in der Kellergasse Prellenkirchen die gelungene Tour unter Freunden abschliessen. Es hat sicher ein Keller offen. Hier kannst du nachsehen wer gerade ausgesteckt hat.

http://www.prellenkirchen.gv.at/system/web/kalender.aspx

Länge: 89,62 km
Höhendifferenz: 93m
Gesamtanstieg: 518m
Gesamtabstieg: 517m

Diese wunderschöne Tour werde ich sicher noch öfters abradeln. Neben der 4 – 5 Stunden Bewegungszeit am Rad sollten kulinarische Genießer 3 Stunden extra für Pausen einplanen.

 

 

Wien Umarmung mit Franz

Wien Umarmung “Action Tour zum Jahresende 24.10.2015”

Den letzten schönen Tag im Jahr wollten wir mit einer “action” bereichern. Ich weiß ja das Wien zu Umrunden eine Herausforderung ist, laut Franz  anstrengender als seine 170km mit dem Renner ( ich glaub das ist ein Scherz 😆  ). Wegen Nebel in der Früh, mussten wir zum ersten mal in meiner Laufbahn das Nebel Schlusslicht  einschalten. Zum Glück hat dann rasch die Sonne den Tag erhellt.

Wir genossen ein sehr gutes Essen am Cobenzl im Gasthaus  Waldgrill. Und das noch bei Live Musik. Unglaublich wie viele Leute sich im Spätherbst noch herumtummeln. Voller Parkplatz am Cobenzl, Viel Polizei und Verkehrscaos, was ist da los ?.

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Das hügelige Nord – West Wien mit den Radler Füßen zu erleben, Für Franz mal was neues, für mich  lustig, herausfordernd, kämpfend.

Am Ende in Manswöth in den Kaminstuben den Durst mit Bier und Radler geloschen. Wir waren uns einig. Eine anstrengende, schöne, abwechslungsreiche, erlebnisreiche Tour mit allen erdenklichen Überraschungen die man vielleicht nur einmal im Leben fährt und niemals vergisst.

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Mit Fritz zur Wies’n

Mit Fritz zum Fest

Freitag, 2. Okt. 2015
“Wies´n Fest im Prater”

 

Zehn Radfler haben sich auf den Wege gemacht. Mit Rückenwind bis zum Wiener Prater auf das
“Wies´n Fest.  Wir waren dann noch gut drei Stunden im Festzelt. Ein paar Maß Bier und ein gutes Essen und das noch mit Musik und Showeinlage. Etwas zu spät aufgebrochen bei dem Rückradeln mit Gegenwind wurde es schon finster. Beim abschließenden Heurigenbesuch in Göttlesbrunn konnten wir die Strapazen wieder vergessen.

 

Hier noch ein paar Bilder von der gelungenen Tour

 

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